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Scalar i6000 Enterprise Tape Library Quantum aktualisiert Highend-Bandbibliothek

| Redakteur: Nico Litzel

Quantum bietet mit der Scalar i6000 Enterprise Tape Library Unternehmen mehr Speicherkapazität, mehr Hochverfügbarkeit und eine höhere Datensicherheit. Unternehmen sollen dadurch besser auf die Herausforderungen des Datenwachstums reagieren und die Konsolidierung von Tape in Tiered-Storage-Umgebungen vereinfachen können. Gleichzeitig hat der Hersteller die i6000 mit einer verbesserten Version der iLayer Software ausgestattet, die weiterentwickelte Archivierungs- und Managementfunktionen bietet.

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Quantums Highend-Bandbibliothek Scalar i6000 Enterprise Tape Library basiert auf der Architektur des Vorgängermodells i2000 und ist rückwärts kompatibel zu diesem.
Quantums Highend-Bandbibliothek Scalar i6000 Enterprise Tape Library basiert auf der Architektur des Vorgängermodells i2000 und ist rückwärts kompatibel zu diesem.
( Archiv: Vogel Business Media )

Kernstück der Quantum Scalar i6000 ist die jüngste Version der iLayer-Management-Software, die erstmals die Funktion „iLayer Media Data Integrity Analysis“ (MeDIA) bietet. MeDIA scannt archivierte Kassetten automatisch im Hintergrund, ohne dass dabei der laufende Betrieb beeinträchtigt wird. So sollen potenzielle Probleme mit Bandmedien erkannt und behoben werden können und Datenintegrität jederzeit gewährleistet sein.

Die i6000-Bandbibliothek basiert auf der Architektur der Quantum Scalar i2000 und ist vollständig rückwärts kompatibel zu dieser. Das aktuelle Modell kann auf bis zu zwölf Module mit über 5.300 Bandkassetten skaliert werden. Da LTO-5-Laufwerke zum Einsatz kommen, lassen sich bis zu 16 Petabyte Daten in der maximalen Ausbaustufe speichern. Mit der Bandbibliothek sind Unternehmen laut Hersteller gut für das Datenwachstum gerüstet, da sich die Scalar i6000 dank Capacity-on-Demand-Skalierbarkeit jederzeit unterbrechungsfrei erweitern lässt.

Hochverfügbarkeit

Quantum hat die Highend-Bandbibliothek mit erweiterten Funktionen für Hochverfügbarkeit ausgestattet, um Ausfallzeiten weiter zu reduzieren. So bietet das Gerät verbesserte Failover-Funktionen für Kontroll- und Datenpfade, sodass die Library oder ein einzelnes Laufwerk auf einen redundanten Pfad ausweichen und so weiterhin ihren Betrieb versehen kann. Dadurch sollen sich mangelhafte Netzwerkverbindungen oder Netzwerkausfälle bewältigen lassen, die normalerweise dafür sorgen, dass Backupaufträge scheitern.

Verbesserte Datensicherheit

Eine weitere Neuerung bietet der Hersteller auf dem Gebiet der Datensicherheit: Quantum hat die iLayer Software mit einer Meldung zur Mediensicherheit ausgestattet. So soll verhindert werden, dass Bandmedien unbefugt entfernt werden. Für zusätzliche Datensicherheit, wenn beispielsweise die Daten außer Haus ausbewahrt werden sollen, unterstützt die Scalar i6000 nicht nur die LTO-Verschlüsselung und WORM, sondern auch den Scalar Key Manager. Dieser stellt laut Quantum ein hochverfügbares Key Management zur Verfügung und lässt sich einfach in bestehende Backup-Umgebungen integrieren. Mit dem Scalar Key Manager sollen Unternehmen so gesetzliche Vorschriften leichter einhalten und teure, imageschädigende Datenlecks in Verbindung mit unverschlüsselten, gestohlenen und verlorenen Tapes vermeiden können.

Quantum Vision 4.0

Zusammen mit der i6000 bringt Quantum auch Version 4.0 der Vision-Software für ein zentrales Backupmanagement auf den Markt. Diese bietet nach Angaben von Quantum Anwendern verbesserte Überwachungsmöglichkeiten, ein detaillierteres und individuelle anpassbares Reporting sowie überarbeitet Warnfunktionen und Mechanismen zur Fehlerbehebung. Zudem unterstützt Quantums Vision-Software Tiered-Storage-Strategien durch ein zentrales Monitoring und Reporting sowohl für die Scalar-Tape-Libraries als auch für die Backup- und Deduplizierungs-Appliances der DXi-Serie.

Quantum Vision 4.0 ist ab sofort verfügbar. Die Scalar i6000 Tape Library soll im Laufe dieses Quartals folgen. Den Listenpreis für eine Quantum Scalar i6000 mit 200 Slots und zwei LTO-5-Laufwerken (nFC 8Gbit) gibt der Hersteller mit 96.881 Euro an.

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