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VMware-Backup mit EMC Avamar

Ressourcenschonende Datensicherung in virtuellen Umgebungen

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Image-Level Backups werden über die VMware vStorage API for Data Protection durchgeführt. Von der zu sichernden Maschine wird ein Snapshot erzeugt und dieser wird anschließend einem Avamar-Proxy-Server bereitgestellt. Auf diese Weise wird der Backup-Vorgang ausgelagert und die VMDK-Datei kann gesichert werden, ohne den Applikationsserver zu belasten. Läuft der Proxy Server in einer virtuellen Maschine, wird der Umweg übers Netzwerk erspart und der Prozess beschleunigt. Avamar macht sich das vSphere Changed Block Tracking, kurz CBT, zunutze und verarbeitet nur geänderte Blöcke. Durch CBT und Deduplizierung wird die CPU-Leistung kaum beansprucht.

Restore auf Datei-Ebene

Sowohl beim Guest-Level als auch beim Image-Level Backup erlaubt Avamar einen Restore auf Datei-Ebene. Mit den applikationsspezifischen Agenten können Objekte aus den Exchange- oder SharePoint-Datenbanken granular wiederhergestellt werden.

Der Recovery-Vorgang von Images bietet drei Wege an: das Wiederherstellen in die originale virtuelle Maschine, in eine existierende oder in eine neue virtuelle Maschine. Auch der Restore-Vorgang profitiert vom Changed Block Tracking, so muss ausschließlich das Delta zwischen dem Backup Set und dem virtuellen Server transferiert werden.

vCenter-Integration

Das Management der VMware Backups gestaltet sich für den Administrator sehr einfach. Über die Benutzeroberfläche von Avamar ist ein direkter Zugriff auf den vCenter Server möglich. Ob die jeweilige VM via Guest-Level oder Image-Level Backup geschützt ist oder noch nicht in die Sicherungsplanung aufgenommen ist, erkennt der Administrator anhand des Protection Status. Neu angelegte Maschinen werden automatisch erkannt, sodass diesen eine entsprechende Richtlinie zugewiesen werden kann.

Skalierbarkeit – von klein bis groß

Das Basissystem in der Architektur und Backup-Ziel ist der Avamar Data Store beziehungsweise alternativ die Avamar Virtual Edition. Insbesondere für kleine und mittelgroße Umgebungen sowie Außenstellen ist die virtuelle Version ausgelegt. Mit der Unterstützung der vMotion-Funktionalität sowie dem Einsatz von bis zu zwei virtuellen Appliances pro ESX Server erweist sich die Lösung als sehr flexibel und skalierbar. Verfügbar ist die Avamar Virtual Edition in drei Größen: als 0,5-, 1- und 2-Terabyte-Lizenz.

Das physische Avamar-Data-Store-System baut auf einer RAIN-Technik auf (Redundant Array of Independent Nodes). Der Verbund wird in Ausbaustufen von 1,3 bis zu 124 Terabyte angeboten. Somit lassen sich dank Deduplizierung bis zu mehrere Petabyte an Backup-Daten ablegen.

Um für ein Disaster-Szenario gewappnet zu sein, lassen sich Replikationen zwischen Avamar Data Stores und virtuellen Appliances einrichten. Die Deduplizierungstechnik sorgt bei den LAN- und WAN-Bandbreiten für Einsparungen von bis zu 95 Prozent. Virtualisierung erfordert angepasste Backup-Konzepte – EMC Avamar ist hierauf optimiert.

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