VMware-Backup mit EMC Avamar

Ressourcenschonende Datensicherung in virtuellen Umgebungen

| Autor / Redakteur: Manfred Rosendahl, Orchestra Service GmbH / Nico Litzel

EMC Avamar arbeitet äußerst ressourcenschonend.
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EMC Avamar arbeitet äußerst ressourcenschonend.

Im Vergleich zum traditionellen Backup werden in virtualisierten VMware-Umgebungen mit EMC Avamar die Prozessor-, die Netzwerk- und die Storage-Auslastung äußerst gering gehalten.

In modernen Rechenzentren ist Virtualisierung in den verschiedensten Formen anzutreffen: in der Serverlandschaft, im Storage-Bereich oder der Netzwerkinfrastruktur. Verfolgt wird ein gemeinsames Ziel: die Einführung einer logischen Abstraktionsschicht zur besseren Auslastung der Ressourcen.

Je mehr Instanzen auf einem Host betrieben werden, desto geringer die Gesamtkosten. Die Dichte der virtuellen Maschinen bestimmt, wie viele physische Systeme benötigt werden, die damit verbundenen Betriebskosten und die Anzahl der Hypervisor-Lizenzen. Bei der Auswahl der eingesetzten Virtualisierungslösung ist dieser Faktor ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Doch wenn das Thema Backup ins Spiel kommt, dann ist es nicht leicht, ein hohes Konsolidierungsverhältnis zu erzielen. Zu groß ist der Backup-Overhead beim Einsatz traditioneller Sicherungsverfahren. Laufen Backup- oder Restore-Prozesse, so bedeutet das hohe CPU-, Disk- und Netzwerkbelastungen auf den VMware-ESX-Servern. Die Skalierbarkeit herkömmlicher Lösungen ist zudem begrenzt und das Management erweist sich als komplex.

Anders mit Avamar – die Lösung aus dem Hause EMC kombiniert neueste VMware-Schnittstellen, innovative Deduplizierungstechnik und administrationsfreundliche vCenter-Integration. Avamar stellt eine unternehmensweite Backup-Lösung inklusive Disaster-Recovery-Konzept dar und beschränkt sich nicht auf virtuelle Umgebungen: Physische Server, NAS-Systeme, Desktops/Laptops und Remote-Standorte lassen sich ebenso einbinden und zentralisiert verwalten.

Guest-Level versus Image-Level

Im VMware-Umfeld werden die Backup-Arten Guest-Level und Image-Level unterschieden. Bei der Guest-Level-Variante sorgt ein Avamar Agent in jeder virtuellen Maschine für einen applikationskonsistenten Zustand. Dank der Deduplizierung an der Datenquelle werden die Ressourcen massiv geschont. Der Client führt eine Segmentierung der Daten durch und kommuniziert mit seiner Gegenstelle, dem Avamar Data Store. Nur eindeutige und noch nicht gesicherte Daten-Segmente werden übertragen. Der Transport erfolgt zusätzlich komprimiert und zum Schutz der Daten auch verschlüsselt.

Im Vergleich zum traditionellen Backup werden mit Avamar die Prozessor-, die Netzwerk- und die Storage-Auslastung äußerst gering gehalten, sodass die Investition in die Virtualisierung maximiert werden kann. Weil EMC Avamar rein nach Kapazität lizenziert wird, kann der Anwender entsprechend seiner Anforderungen frei entscheiden, ob Agenten eingesetzt werden oder das Backup auf Images basiert. In der Praxis empfiehlt sich ein Mischbetrieb, um die Vorteile beider Verfahren optimal zu nutzen.

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