Special: Definitionen aus der Speichertechnik | Bild: © aga7ta - Fotolia.com

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„Definitionen aus der Speichertechnik“


Auf dieser Seite sammelt die Storage-Insider-Redaktion wichtige Begriffe aus der Speicherwelt, deren Bedeutung sich nicht so einfach erschließt. Anders als bei einem Glossar lassen sich diese Erläuterungen ebenfalls direkt in wichtigen Artikeln zum Thema nachschlagen. Wir hoffen, Ihnen mit unseren State-of-the-Art-Definitionen das Verständnis wichtiger Konzepte und Strategien zu erleichtern.


Definitionen aus der Speichertechnik

Was ist eine SSD?

Definition, Update: 9.7.2018

Was ist eine SSD?

Eine SSD, eine Solid State Disk, ist, einfach ausgedrückt, ein Haufen von NAND-Speicherzellen, auch Flash-Memory genannt, die von einer speziellen SSD-Controller-Software verwaltet werden. Die SSD ist aus heutiger Sicht ein Zugeständnis an den Investitionsschutz veralteter Hardware, da sie von den klassischen Festplattenschnittstellen SATA und SAS ausgebremst wird. Das volle Leistungspotenzial erreichen Festplatten nur an PCIe-Schnittstellen, die das NVMe-Protokoll beherrschen. lesen

Was ist USB?

Definition

Was ist USB?

Der allerletzte USB-Standard 3.2 mit Typ-C-Stecker verspricht Datenraten von 20 GBit/s, Stromversorgung mit bis zu 100 W, durchschleusen fremder (Monitor-) Signale mittels Alternate Mode und einen einheitlichen, verdrehbaren Stecker. Doch selbst drei Jahre nach der Verabschiedung des Standards ist die Industrie noch hintendran mit der Umsetzung. lesen

Was ist Erasure Coding?

Definition, Update: 12.7.2018

Was ist Erasure Coding?

Algorithmen zur Fehlerkorrektur bei Datenspeichern sind seit langem unverzichtbar. Einige Raid-Level kennt fast jeder, der schon mal eine Festplatte in den Händen hatte. Doch nun machen Erasure Codes dem RAID-Datenschutz seinen Platz streitig. Die Rechenleistung könnte durch Grafikkarten geliefert werden. lesen

Was ist Backup?

Definition Datensicherung Update: 9.7.2018

Was ist Backup?

Die Datensicherung respektive das Backup steht für das Misstrauen gegenüber Volksweisheiten: "es wird schon alles gutgehen". Und obwohl vieles tatsächlich lange Zeit "gut gehen" kann, so steht doch in der allergrößten Lebensweisheit aller Zeiten, in Edward A. Murphy´s Law: "Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen." Die letztendlich einzige Chance seine Daten nicht zu verlieren, besteht insofern in einer funktionsfähigen Kopie, den Backup-Daten. lesen

Was ist Google One?

Definition

Was ist Google One?

Der Internet-Riese Google vermarktet die kostenpflichtigen Google Drive-Tarife künftig unter dem Namen Google One. Zu den Neuerungen zählen mehr Speicherplatz für teilweise weniger Geld, ein eigener Kunden-Support, eine Familien-Funktion und vergünstigte Angebote für andere Google-Dienste. Auf die Extras lässt sich über die eigens hierfür entwickelte gleichnamige App zugreifen. lesen

Was ist ein STT-MRAM?

Definition

Was ist ein STT-MRAM?

Bei SST-MRAMs, beziehungsweise STT-RAM, ST-MRAM oder ST-RAM, handelt es sich um die Weiterentwicklung der bereits vor über 25 Jahren erstmals vorgestellten nichtflüchtigen magnetoresistiven RAM-Speicher (MRAM). Die Chips machen sich für die Speicherung von Daten die Zustandsveränderungen magnetischer Parameter zu Nutze, ändern sie im Gegensatz zu den Vorgängern jedoch mittels spinpolarisierender Elektronen. Davon leitet sich auch das Kürzel STT ab, das für Spin Transfer Torque, zu deutsch Spindrehmoment, steht. lesen

Was ist U.2?

Definition

Was ist U.2?

U.2 ist ein Steckverbinder für 2,5-Zoll- oder 3,5-Zoll PCIe-SSDs, die über das speziell für nichtflüchtige Speicher entwickelte Protokoll NVMe Express kommunizieren. Bislang kommt dieser überwiegend in Unternehmen zur Anbindung der schnellen Medien an Server oder Storage-Systeme zum Einsatz. lesen

Was ist das

Definition

Was ist das "Ende von Moores Law"?

50 Jahre ist es her, dass Intel-Mitbegründer Gordon Moore eine Gesetzmäßigkeit formulierte, die als Moore´s Law in die Annalen der IT-Geschichte eingegangen sind. Moore wagte 1965, als integrierte Schaltungen noch mit etwa 64 Transistoren auskamen, eine Regel aufzustellen, die lautete: Die Verdoppelung der Komponenten auf einem Chip wird innerhalb von 2 Jahren produktionstechnisch realisiert. lesen

Was ist NVDIMM-P?

Definition

Was ist NVDIMM-P?

Während NVDIMM-N den Inhalt des DRAMs auf Flash-Speicher kopiert und NVDIMM-F einen größeren internen wie auch extern anschließbaren Flash-Speicher ermöglicht, bringt NVDIMM-P eine Speicherarchitektur auf das Hauptspeichermodul, die DRAM als Cache für einen wesentlich größeren Halbleiterspeicher nutzt und wo eine im Controller installierte Speichersoftware für einen persistenten Hauptspeicher mit geringstmöglichen Latenzzeiten sorgt. lesen

Was ist Tape Media?

Definition

Was ist Tape Media?

Beim Magnetband, das kurz nach den Kernspeichern erfunden wurde, war die Storage-Industrie sehr erfindungsreich. Mal wurde linear beschrieben, mal im Schrägspurverfahren, mal mit einem Kopf, mal mit dutzenden, mal mit 4 Millimeter schmalen Bändern, mal mit 1,27 Zentimetern breiten. Das Magnetband hat eine wechselvolle Vergangenheit hinter sich und eine noch unklare Zukunft vor sich. Die im Band umgesetzte Technik ist jedoch nicht weniger interessant als die von Festplatten oder Halbleitern. lesen

Was ist NVDIMM-N?

Definition

Was ist NVDIMM-N?

NVDIMM-Module vereinen dynamische und nicht-flüchtige Speicherchips auf einer Platine. Im Falle von NVDIMM-N sind alle DRAM-Speicherzellen, also der Hauptspeicher im Rechner, durch ein Backup in einem NAND-Speicher auf derselben Platine jederzeit wiederherstellbar. Das NVDIMM-F-Speichermodul ist insofern die erste Form eines persistenten Speichers. lesen

Was ist SNIA?

Definition

Was ist SNIA?

Die Storage Networking Industry Association (SNIA) Europe wurde 1997 in San Francisco gegründet. Bekannt wurde die SNIA durch die intensive Betreuung des Storage Area Networks, kurz SAN, das alle Speichersysteme eines Unternehmens auf einer eigenständigen, vom Ethernet abgetrennten Fibre-Channel-Infrastruktur zusammenfassen sollte. Das ist inzwischen Historie, die Speicherzukunft sieht man bei der Industrievereinigung nun im Non-Volatile-Halbleiterspeicher. lesen

Was ist NVDIMM-F?

Definition

Was ist NVDIMM-F?

NVDIMM-Module vereinen dynamische und nicht-flüchtige Speicherchips auf einer Platine und sind damit hybride Speichermodule, die wie Hauptspeichermodule in den Speichersystembus gesteckt werden. NVDIMMs mit der Erweiterung -F, für Flash-Technik, sollen nach der JEDEC-Spezifikation Flash-Speicher im einstelligen Terabyte-Bereich aufnehmen und mit Latenzzeiten unterhalb von 100 Mikrosekunden arbeiten. Die tatsächliche Ausformung der NVDIMM-F-Module bleibt dem jeweiligen Hersteller überlassen. lesen

Was ist LTFS?

Definition

Was ist LTFS?

Üblicherweise kommuniziert eine betriebssystemspezifische Backup-Software direkt mit dem Bandlaufwerk. Ein Copy and Paste von Dateien ist nicht vorgesehen. Erst mit dem Linear Tape File System (LTFS) und einer speziellen Partition auf dem Tape ist dies möglich. Ein Treiber, der z. B. mit dem Dateisystem von MS Windows kommuniziert, bindet die auf dem Tape befindlichen Dateien in den Windows-Explorer ein. Dokumente können nun zwischen den diversen Speichermedien hin- und hergeschoben werden. lesen

Was ist M.2?

Definition

Was ist M.2?

M.2 ist ein Formfaktor für PCIe-Schnitttstellen-Steckkarten, der zusammen mit eine Angabe über die Länge und Breite den Platzbedarf für sehr kleinvolumige und leichte Halbleiterfestplatten definiert. lesen

Was ist Hybrid Storage?

Definition

Was ist Hybrid Storage?

Hybrid Storage oder Hybrid-Systeme arbeiten mit verschiedenen Speichertypen. Die Kombination von Flash und Festplatten bietet den Vorteil, dass die Geschwindigkeitsanforderungen und der Kapazitätsbedarf verschiedener Workloads aus einer Hand bedient werden können, sich darüber hinaus sowohl aktive als auch inaktive Daten auf einer Plattform wirtschaftlich vorhalten lassen. lesen

Was ist HBM2?

Definition

Was ist HBM2?

Auch in der Halbleiterindustrie geht es nicht so schnell wie manch Fortschrittsgläubiger das gerne glauben würde. Nachdem die Nachfolgegeneration von High Bandwith Memory (HBM) schon für Mitte 2017 angekündigt war, kamen erste Produkte erst im Jahr 2018 auf den Markt. Mit höheren Taktgeschwindigkeiten und Speicherkapazitäten wird bei HBM2 der Datendurchsatz auf höhere Werte getrimmt. lesen

Was ist HBM?

Definition

Was ist HBM?

Das dynamische Random Access Memory, kurz DRAM, war viele Jahrzehnte mit wenigen Nanosekunden Zugriffszeit der schnellste Speicher im Computer. Mit dem High Bandwith Memory, HBM, ändert sich das zwar nicht, aber die Transfergeschwindigkeit erreicht neue Dimensionen. Der im ersten Schritt doppelt so schnell wie DRAM arbeitende Memory-Stapel findet im Grafikspeicher, in Supercomputern und inzwischen auch als Zwischenspeicher in SSDs seine Einsatzgebiete. lesen

Was ist ein Bandlaufwerk?

Definition

Was ist ein Bandlaufwerk?

Ein Bandlaufwerk ist ein motorgetriebenes Gerät, das Daten auf einem Magnetband aufzeichnet. Bandlaufwerke werden vorzugsweise bei der Datensicherung eingesetzt. Sie werden aber zunehmend bei der Erzeugung einer temporären Datenkopie verwendet, mit der dann eine initiale Datensicherung in der Cloud gestartet wird. Auch in der Filmbranche wird das Magnetband gerne zum Austausch großvolumiger Videodaten eingesetzt. lesen

Was ist NVMe?

Definition

Was ist NVMe?

Non Volatile Memory Express ist ein Festplattenprotokoll, das über die nächsten Jahre hinweg das SATA- und wahrscheinlich auch das SAS-Protokoll ersetzen wird. Durch einen reduzierten Befehlssatz ist das Protokoll sehr schlank geworden. NVMe benutzt nicht wie SAS und SATA den Plattform Controller Hub (PCH), sondern das PCIe-Interface. PCIe bietet durch die Bündelung von 4 oder 8 Lanes vorerst genügend Bandbreite und durch die enge Kopplung mit der CPU geringe Latenzen. lesen