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Berechtigungen und Apps mit Domänenbenutzer steuern
Active Directory auf QNAP-NAS einrichten und verwalten

Von Thomas Joos 3 min Lesedauer

QNAP-NAS-Systeme lassen sich in Active-Directory-Umgebungen einbinden. Dadurch können Admins Berechtigungen für Ordner, Apps oder auch Workloads für Domänenbenutzer steuern. Auch die Konfiguration eines NAS als Domänencontroller ist möglich.

Ein QNAP-NAS lässt sich direkt in Active-Directory-Domänen integrieren. So können Administratoren Benutzerrechte und Zugriffe zentral über den Domänencontroller steuern.(Bild:  QNAP)
Ein QNAP-NAS lässt sich direkt in Active-Directory-Domänen integrieren. So können Administratoren Benutzerrechte und Zugriffe zentral über den Domänencontroller steuern.
(Bild: QNAP)

QNAP-NAS lassen sich in bestehende Microsoft-Active-Directory-Domänen einbinden. Unternehmen profitieren dadurch von einheitlichen Anmeldedaten, konsistenter Berechtigungsvergabe für Ordner und Apps sowie einer zentral steuerbaren Zugriffsarchitektur. Statt lokale NAS-Accounts separat zu pflegen, übernehmen Domänencontroller diese Aufgabe, samt Synchronisierung von Passwörtern, Gruppenrichtlinien und Benutzerlisten.

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Grundvoraussetzungen vor dem Domänenbeitritt

Die Firmware des NAS muss mindestens Version 3.2.0 haben; ideal ist natürlich eine möglichst aktuelle Version. Vor dem Beitritt zur Domäne ist sicherzustellen, dass Uhrzeit und Datum des NAS mit den bereits vorhandenen Domänencontrollern möglichst übereinstimmen. Die zulässige Zeitabweichung beträgt maximal fünf Minuten. Ansonsten verlieren die Kerberos-Tickets in Active Directory ihre Gültigkeit, und Anmeldungen sowie Zugriffe funktionieren nicht richtig. Die Einstellung erfolgt unter „Systemsteuerung“ > „Allgemeine Einstellungen“ > „Uhrzeit“. Ohne diese Synchronität verweigert der Domänencontroller die Authentifizierung, und es kommt zu unvorhersehbaren Problemen. Sinnvoll ist es an dieser Stelle auch, die Option „Automatisch mit einem Zeitserver synchronisieren“ zu aktivieren und hier den gleichen Zeitserver zu verwenden wie für die Domänencontroller in Active Directory. Es ist auch möglich, den Standard-Server „pool.ntp.org“ zu verwenden. Die erfolgreiche Synchronisierung lässt sich an dieser Stelle ebenfalls mit „Verbindung testen“ prüfen.