Wirtschaftsfaktor Data Management

Speicheroptimierung durch professionelles Datenmanagement

| Autor / Redakteur: Thomas Ulrich / Nico Litzel

Der Autor: Thomas Ulrich ist Director Business Consulting bei DextraData
Der Autor: Thomas Ulrich ist Director Business Consulting bei DextraData (Bild: DextraData)

Das richtige Handling der schnell anwachsenden Datenmengen wird eine immer wichtigere Rolle in der effizienten Speicherhaltung spielen. Das Datenmanagement ist allerdings eine unternehmensstrategische Herausforderung, bei der es um weitaus mehr als nur um die Verwaltung von Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg geht.

Branchenübergreifend stehen Unternehmen beim Data Management vor ähnlichen Herausforderungen: Welche Daten können schon ins Archiv? Wie können unter dem Einsatz verschiedener Systeme und Technologien die Kosten reduziert werden? Wie können Storage, Archiv, Netzwerk und Backup so aufeinander abgestimmt werden, dass die IT-Infrastruktur so effizient wie möglich funktioniert? Wie sieht es mit Virtualisierungsmöglichkeiten der bestehenden IT-Umgebung oder Möglichkeiten zur Analyse von Daten aus?

Aufgabe des Datenmanagements ist daher die Festlegung einer ganzheitlichen Strategie, die all diese Fragen berücksichtigt. Nur so trägt Datenmanagement zur effizienteren Nutzung vorhandener Technologien sowie zur schnelleren Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität von Informationen bei – und letztlich auch zur Konkurrenzfähigkeit der internen IT eines Unternehmens.

Den Istzustand erfassen

Die Grundlage eines gut orchestrierten Datenmanagements ist die Analyse der Daten hinsichtlich des Alters und der Häufigkeit der Zugriffe. Im Idealfall umfasst das Verständnis von Data Management seitens des IT-Dienstleisters zwei Aspekte. Es betrifft zum einen alles rund um die Daten selbst, zum anderen die Technologien, mit deren Hilfe Daten abgelegt, im Bedarfsfall wiederhergestellt sowie archiviert werden können.

Darüber hinaus gilt es, organisatorische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Wie lange dauert beispielsweise das Backup und wie kann es am besten umgesetzt werden, ohne dass die Performance der IT-Infrastruktur oder anderer Geschäftsprozesse darunter leiden?

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