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DS1819+ und RS1619xs+ Synology stellt neue NAS-Systeme vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Diplom-Betriebswirtin Tina Billo

Storage-Spezialist Synology erweitert sein Angebot an NAS-Systemen: Bei der DiskStation DS1819+ handelt es sich um ein Desktop- und bei der Xeon-basierten RackStation RS1619xs+ um ein Rack-System.

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Das neue NAS-System RS1619xs+ von Synology eignet sich laut Hersteller vor allem für rechenintensive Aufgaben.
Das neue NAS-System RS1619xs+ von Synology eignet sich laut Hersteller vor allem für rechenintensive Aufgaben.
(Bild: Synology)

Die komplett neu entwickelte RackStation RS1619xs+ belegt nur eine Höheneinheit im Serverschrank und stellt vier Einschübe bereit. Als technische Basis dient eine Intel Xeon D-1527-CPU mit vier Kernen, die einen Takt von bis zu 2,7 Gigahertz im Turbo-Modus erreicht. Als Hauptspeicher ist ein 8 Gigabyte DDR4 ECC-UDIMM an Bord. Die vier UDIMM-Slots lassen sich maximal mit insgesamt 64 Gigabyte bestücken.

Das System verfügt über integrierte M.2-2280-SSD-Cache-Steckplätze, die für hohe Schreib- und Leseleistung sorgen sollen. In den normalen Einschüben finden 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten und –SSDs Platz, die sich im laufenden Betrieb wechseln lassen ("Hot Swap").

Bei Einsatz des optionalen 10-Gigabit-Ports werden sequentielle Lesegeschwindigkeiten von mehr als 1.523 Megabyte pro Sekunde erreicht. Insgesamt stellt die RackStation RS1619xs+ bei Einsatz einer Expansionseinheit bis zu 224 Terabyte an Speicherplatz bereit.

Erweiterbares NAS für KMUs

Die DiskStation DS1819+ ist dagegen im Desktop-Gehäuse untergebracht und verfügt über acht Laufwerkseinschübe. Aufgrund der erweiterbare Architektur eignet sich die Lösung für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Im Vergleich zum Vorgängermodell soll die DS1819+ laut Synology bis zu 57 Prozent schnellere sequentielle Leseraten erreichen.

Die Rechenleistung liefert ein Intel-Atom-C3538 mit vier Kernen und 2,1 Gigahertz Taktfrequenz, dem 4 Gigabyte DDR4-RAM (maximal 32 Gigabyte) zur Seite stehen. Die Einschübe fassen 2,5- und 3,5-Zoll-SSDs und HDDs, insgesamt sind mittels Erweiterungsgehäuse bis zu 252 Terabyte an Rohkapazität möglich. Laut Synology erreicht das System sequentielle Datendurchsätze von über 2.045 Megabyte pro Sekunde (Lesen) und 656 Megabyte pro Sekunde (Schreiben). An Schnittstellen stehen unter anderem vier Gigabit-Ethernet-Ports und ein PCIe-Steckplatz zur Verfügung. Letzter fasst beispielsweise 10-GbE- oder M.2-SSD-Adapterkarten.

Beide Systeme sind ab sofort bei Synology-Distributoren erhältlich.

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