Kommentar von Gerald Hofmann zu moderner Datenhaltung

Vier Gründe warum die Verfügbarkeit für den Datenschatz Vorrang hat

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

"Dem Thema Verfügbarkeit sollten sich Unternehmen verstärkt widmen", sagt Gerald Hofmann, Vice President Central EMEA bei Veeam Software.
"Dem Thema Verfügbarkeit sollten sich Unternehmen verstärkt widmen", sagt Gerald Hofmann, Vice President Central EMEA bei Veeam Software. (Veeam)

Cloud, Big Data, Internet der Dinge – wie lassen sich wachsende Datenmengen jederzeit und überall schützen? Dabei ist nicht nur der Schutz der Daten wichtig, sondern die beständige Verfügbarkeit aller im Unternehmen produzierten Informationen wie auch der dahinterliegenden Prozesse.

Internet der Dinge, Wearables, Device Mesh – Die Anforderungen an moderne IT-Infrastrukturen steigen ständig. Über eine zunehmende Zahl an Endgeräten greifen Nutzer auf Anwendungen und Informationen zu. Unternehmen und Behörden müssen sich dieser Herausforderung stellen, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollen.

Vier Szenarien, die deutlich machen, dass der Datenverfügbarkeit mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss:

1. Daten und Anwendungen sind immer und überall gefragt

Das Internet der Dinge nimmt immer mehr an Fahrt auf. Dadurch steigt die Zahl der mobilen und vernetzten Geräte, die stets und von überall Daten und Anwendungen anfragen. In einem solchen Umfeld wiegen Ausfälle schwerer als je zuvor, Schäden nehmen mitunter ganz neue Dimensionen an.

Schon der Verlust von Daten ist schlimm genug und geht über Umsatzeinbußen hinaus. Zusätzlich können nicht verfügbare Dienste Nutzerzufriedenheit, Kundenbindung, Mitarbeitervertrauen und Glaubwürdigkeit kosten.

Hinzu kommt, dass die Menge der Daten und Anwendungen ebenfalls steigt. Um diese so zu schützen, dass sie im Notfall schnell wieder bereitstehen, bedarf es einer durchdachten Strategie für Backup, Sicherung und Wiederherstellung sämtlicher Daten.

2. Moderne Anwendungen sind Trumpf

Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur ist eine notwendige, jedoch noch keine hinreichende Bedingung für Verfügbarkeit. Oft sind die Anwendungen die Schwachstelle, weil Mitarbeiter sich gegen Veränderungen sträuben oder althergebrachte Lösungen als unersetzlich gelten.

Damit wird jedoch viel Potenzial verschenkt und die Verfügbarkeit von Daten aufs Spiel gesetzt. Dabei ist der Umstieg auf moderne Anwendungen eine lohnende Investition. Fast alle Anwendungen lassen sich mittlerweile auf neue Anforderungen anpassen.

Wo dies nicht möglich ist, können sie in modernen Umgebungen in Betrieb gehalten werden, ohne auf eine Erneuerung umliegender Prozesse zu verzichten. Dadurch lassen sich neue Services anbieten, die dem Wunsch von Kunden und Mitarbeitern, Always-On, also rund im die Uhr angebunden zu sein, gerecht werden.

3. Big Data hebt die Messlatte

Aktuelle Trends wie Virtual Reality – die Oculus Rift kommt noch im ersten Quartal auf den Markt – bewegungsbasierte Steuerung, Spracherkennung und Produktion mit 3D-Druckern haben eins gemeinsam: Sie produzieren riesige Datenmengen, die einen wahren Schatz an Informationen enthalten.

Damit Unternehmen Nutzen aus diesem Datenschatz ziehen können, müssen sie allerdings punktgenau darauf zugreifen können. Dafür ist jedoch die Verfügbarkeit aller Daten unerlässlich. Das ist auch eine Frage des Datenmanagements.

Bewährte Ansätze können die Datenmengen, die heute anfallen, oft nicht mehr effektiv bewältigen. Die zentrale Anforderung lautet dabei, den richtigen Personen Zugriff zu den richtigen Daten zu ermöglichen, und zwar zur richtigen Zeit. Dafür werden Automatisierung und Data Lifecycle Management wichtiger.

4. Datensicherung aus der Cloud

Der Siegeszug des Cloud Computings ist nicht aufzuhalten. Unternehmen erkennen die Vorteile bei Kosten, Flexibilität und Bedienbarkeit. Besonders wenn es darum geht, Verfügbarkeit rund um die Uhr bereitzustellen, kommen Unternehmen kaum noch um die Cloud herum.

Sie können etwa ein Ausweichrechenzentrum in einer Private Cloud aufbauen oder aber Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaas) über den Service Provider ihres Vertrauens beziehen. Auf diese Weise lassen sich Backup- und Wiederherstellungszeiten in Service Level Agreements garantieren – eine Praxis, die immer mehr zur Norm wird.

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43840420 / Restore-Software)