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Pure Storage zu datenstrategischen Überlegungen in Unternehmen Vier zentrale Ansätze fürs Datenmanagement

Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Daten lediglich abzuspeichern, reicht schon lange nicht mehr – dazu sind sowohl die Daten selbst als auch die verwendeten Storage-Systeme zu heterogen. Angesichts steigender Datenmengen ist es entscheidend, den Überblick zu behalten, und dazu bedarf es entsprechender Datenmanagementlösungen. All-Flash-Pionier Pure Storage stellt zu Recht fest, dass „sich die Welt mit neuen Herausforderungen konfrontiert sieht“, und hat im Kontakt mit seinen Partnern und Kunden hauptsächlich die folgenden vier Trends festgestellt.

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„Während sich die Welt mit neuen Herausforderungen konfrontiert sieht, evaluieren Führungskräfte ihre datenstrategischen Rahmenbedingungen.“ Pure Storage hat in diesem Zusammenhang vier Themenfelder identifiziert.
„Während sich die Welt mit neuen Herausforderungen konfrontiert sieht, evaluieren Führungskräfte ihre datenstrategischen Rahmenbedingungen.“ Pure Storage hat in diesem Zusammenhang vier Themenfelder identifiziert.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

1. Fokus auf Datenportabilität

Um agil handeln zu können, wenn Mitarbeiter und Kunden auf anderen Wegen tätig sind, müssen Geschäftsprozesse die Daten viel flexibler nutzen.

Moderne Unternehmen haben Prozesse für den Betrieb auf digitalen Plattformen aufgebaut, die durch Software-as-a-Service (SaaS) und Public-Cloud-Dienste unterstützt werden, wodurch der Zugriff von überall vereinfacht wird. Ältere Unternehmen hingegen verlassen sich hauptsächlich auf Anwendungen und Infrastrukturen, die nicht für den groß angelegten Fern- oder direkten Kundenzugriff konzipiert wurden. Viele Unternehmen überdenken ihre Cloud-Strategien und versuchen, die digitale Transformation zu beschleunigen, um sich auf digitale Kanäle und Lieferketten auszurichten. Die „Schwerkraft“ der Daten kann die digitale Transformation behindern, da es langsam und teuer sein kann, Daten in großen Mengen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen.

Die Technologien für modernes Datenmanagement überwinden diese „Datenschwerkraft“ und erhöhen die Portabilität erheblich. Eine erstklassige Datenreduzierungstechnologie bedeutet, dass Unternehmen weniger Daten bewegen müssen, wenn sie von den Hauptrechenzentren in die Cloud migrieren. Die eleganten Datenreplikations- und Datenmigrationstechnologien machen es äußerst effizient, Daten sicher und ohne Unterbrechungen oder Ausfallzeiten zu verschieben. So arbeitet eine zeitgemäße Software-Umgebung durchgängig in einer Multi-Cloud-Architektur mit denselben APIs und Funktionen, egal, ob in einer privaten Cloud, AWS oder Azure. Führende Technologieanbieter unterstützen auch die Portabilität von Anwendungen in Form persistenter Datenvolumina für Container, so dass Stateful-Anwendungen genauso nahtlos zwischen Edge, Core und Cloud wechseln können wie Stateless-Anwendungen.

2. Fokus auf Datenschutz

Ransomware-Bedrohungen stehen für CISOs, CROs und den Rest der C-Führungsriege an erster Stelle, da ihre Netzwerke offener sein müssen für Remote-Arbeit und das wachsende Geschäft über digitale Kanäle. Ransomware-Angreifer suchen und verschlüsseln alle Daten und mittlerweile auch Backups eines Unternehmens. Sie verlangen dann Lösegeld, um sie wieder freizuschalten. Die enormen Kosten der betrieblichen Ausfallzeiten zwingen viele Unternehmen zum Handeln.

Innovative Unternehmen aus dem Bereich Data-Management bieten einen unveränderlichen Datenspeicher, der von Ransomware-Angreifern nicht verschlüsselt werden kann, auch nicht über ein kompromittiertes Speicher-Administrator-Konto. Der Datenspeicher wird auf einer extrem schnellen parallelen Plattform vorgehalten, die eine schnelle Wiederherstellung von Daten oder Systemen in Minuten oder Stunden ermöglicht, im Gegensatz zu Tagen oder Wochen wie bei herkömmlichen Backup-Lösungen.

3. Fokus auf geschäftsrelevanten Einblick

Das sich wandelnde wirtschaftliche Umfeld erfordert von Unternehmensleitern schnelle strategische Entscheidungen. Es stellen sich neue Fragen, wie Geschäftsprozesse funktionieren können, ohne dass Menschen physisch vor Ort sind. So gilt es, den größtmöglichen geschäftlichen Einblick und daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Dies kann durch strukturierte Datenabfragen, Monte-Carlo-Simulationen oder maschinelles Lernen erfolgen. Hierfür ist jedoch ein schneller Zugriff auf ein Maximum an qualitativ hochwertigen Daten erforderlich.

Datensilos sind gang und gäbe, unabhängig davon, ob Unternehmen eine Legacy-Basis oder eine moderne, Cloud-zentrierte Architektur nutzt. Die Unternehmensarchitektur sollte datenzentriert sein, um Geschäftsprozesse zu unterstützen, aber die meisten Unternehmen haben Anwendungs- oder Cloud-zentrierte Architekturen. Beide verteilen Daten in unzähligen unterschiedlichen Systemen und Datenspeichern.

Führende Anbieter bieten Datenplattformen mit der Leistung und Parallelität, die erforderlich ist, um mehrere Anwendungen zu unterstützen, die an einem Ort auf Daten zugreifen. Sie sind so konzipiert, dass sie den gleichzeitigen Anforderungen von Online-Abfragen, Suche, Echtzeit-Daten-Streaming und maschinellem Lernen gerecht wird. Wenn neue Fragen an Daten gestellt werden müssen, ist auf einfache und performante Weise möglich, diesen Data Hub einzusehen, um neue Perspektiven zu gewinnen oder nach Anomalien zu suchen, die einen besseren Einblick liefern.

4. Fokus auf finanzielle Flexibilität

Das Wirtschaftsklima hat sich für viele Branchen dramatisch verändert. Unternehmen ergreifen bedeutende Maßnahmen zur Kostenkontrolle, da sich ihre Einnahmen verschieben. Da die Personalkosten in der Regel am flexibelsten sind, entlassen sie Mitarbeiter oder führen Kurzarbeit ein. Die Kosten für die technologische Infrastruktur sind in der Regel an CAPEX gebunden oder anderweitig unflexibel, um auf Veränderungen der Nachfrage und des Verbrauchs reagieren zu können.

Unternehmen, die ein Utility-OPEX-Modell verwenden, können ihre Kosten entsprechend dem Verbrauch senken. Wenn sie also während eines Geschäftsabschwungs keine Daten benötigen, können sie diese archivieren, und die Kosten für die Datenplattform werden entsprechend sinken. Pure Storage verfügt beispielsweise über Technologien zur Reduzierung der Cloud-Storage-Kosten in AWS und Azure um bis zu 75 Prozent, wodurch die Kosten unter Kontrolle gehalten werden können, da die Anforderungen an digitale Kanäle bei Remote-Operationen steigen.

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