Promise verspricht Hochverfügbarkeit

Volle Redundanz inklusive RAID-Controller

22.05.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Die VTrak-E-Class-NAS-Systeme von Promise sind in der Lage, auch großen Ansprüche an Speicher und Zuverlässigkeit zu genügen. Alle kritischen Teile sind auf Wunsch redundant ausgelegt und können im Schadensfall während dem laufenden Betrieb ausgetauscht werden. Dazu zählen von Festplatten über Kühlelemente bis hin zu Netzteilen alle sicherheitsrelevanten Baugruppen.

Storage-Systeme stehen heute im Mittelpunkt der Kosten-Nutzen-Rechnungen vieler Unternehmen. Sei es als primärer Speicher für Applikationen und Datenbanken oder als Archivsysteme beziehungsweise Backup-Arrays. Redundanz heißt das Zauberwort, um eine hohe Verfügbarkeit sicherzustellen.

In den kürzlich vorgestellten VTrak-Systemen von Promise sorgen neben den marktüblichen Netzteilen und Kühlgruppen in doppelter Ausführung zwei RAID-Controller mit Active/Active-Failover/Failback-Funktion für zusätzliche Sicherheit, denn der Controller ist ein Risikofaktor, der das sicherste RAID zum Ausfall bringen kann. Somit können sogenannte „no single point of failure“-Systeme aufgebaut werden, die keine einzige relevante Baugruppe ohne Sicherungspendant enthalten.

Die VTrak-Familie umfasst fünf Modelle, die alle in 2U-Gehäusen untergebracht sind und Platz für zwölf Hotswap-HDDs bieten. Entweder stehen zwei Fibre-Channel-Ports plus ein SAS-Port für die Speicheranbindung oder drei Serial-Attached-SCSI-Schnittstellen zur Verfügung. Auf Wunsch können die Geräte mit diesen RAID-Controllern in doppelter Ausführung geordert werden. Der Fünfte im Bunde ist das „Arbeitstier“ J300s: Ein Gehäuse für zwölf Festplatten, das den Controllern zusätzlichen Speicherplatz als JBOD anbietet.

Konfigurationsbeispiele

Zur Installation stehen als Beispiel folgende Konfigurationen zur Auswahl: Für höchste Redundanz schlägt der Hersteller eine FC-Einheit mit doppeltem RAID-Controller (E310f-Dual) vor, die über zwei FC-Switches zwei Server mit jeweils Dual-Fibre-Channel-Ports mit Daten versorgt. Durch die Einheit werden über zwei SAS-Leitungen bis zu vier J300s angesteuert. Die Verfügbarkeit liegt hierbei weit über 99 Prozent, nur wirklich gravierende Störungen führen zu Ausfall oder Datenverlust.

Das SAS-System lässt sich hingegen massiv kaskadieren: Hier kann ein Server mittels seriellem SCSI bis zu 480 Festplatten ansprechen und als RAID nutzen. Als Controller der Teil-Arrays mit jeweils maximal 60 Festplatten kommen E310s (single oder dual) zum Einsatz. Jeder davon übernimmt das Ansteuern von bis zu vier J300s.

Die SAS-Variante eignet sich auch zum Einsatz als Direct Attached Storage (DAS), wobei laut Hersteller eine maximale Transferrate von 1,2 GBit/s erreicht wird. Alle Controller verfügen über einen GBit-Ethernet-Management-Anschluss. Per Browser kann darüber auf die Verwaltungssoftware zugegriffen werden. Diese managt auch die Einstellungen für den redundanten Betrieb mehrerer RAID-Controller. Eine Array-Migration von einem Level zu einem anderen ist möglich. Der im Lieferumfang enthaltene interne Zwischenspeicher lässt sich von 512 MByte auf bis zu zwei GByte erweitern, für jeden möglicherweise redundanten Controller separat. Eine Batterie sorgt dafür, dass die Daten im RAM für 72 Stunden nach einem Stromausfall erhalten bleiben.

Die Preise für die Single-Controller-Varianten ohne Festplatten-Bestückung liegen bei 4.200 Euro, die vollständig redundanten Geräte schlagen mit 6.100 Euro zu Buche. Das JBOD-Array J300s kostet, ebenfalls ohne HDDs, 2.400 Euro.

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