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Der Datenstrom vom CERN
Die vom LHC generierten 15 Petabyte pro Jahr werden über zwölf weltweit verteilte Rechenzentren verteilt und sollen dort für mindestens 15 Jahren verfügbar gehalten werden. Zum Vergleich lieferte das Vorläufer Experiment „LEP“ am CERN etwa 50 Terabyte an Daten – über seine gesamte Lebensdauer!
Zurzeit laufen die Datenströme noch über eine Ein-Gigabit Verbindung (Router-aggregiert) von den Fileservern des CERN zu den Rechenzentren. Zug um Zug werden sie durch Zehn-Gigabit Verbindungen ersetzt.
Die Planungen gehen davon aus, das während der Betriebszeiten des LHC pro Zentrum ein Datenstrom von 400 MByte/s in beide Richtungen fließen wird. Immerhin sind die Forscher im CERN auf den Vergleich zwischen Soll und Haben angewiesen, also zwischen simulierten Kollisionen und den real ablaufenden Experimenten, um ihre Experimente zu optimieren. Es ist geplant, ein Experiment von bis zu zehn Computer-Clustern bearbeiten zu lassen, um Zeit zu sparen.
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