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Support für Windows 10 bis 2032 So gelingt der Wechsel zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC mit UpDownTool

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Mit dem kostenlosen UpDownTool lassen sich Windows-10- und Win­dows-11-Systeme auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC umstellen, inklusive Datenübernahme. Diese Edition erhält noch bis Oktober 2032 Sicherheits-Updates, erfordert aber eine saubere Lizenzierung und sorgfältige Vorbereitung.

Das UpDownTool konvertiert Windows 10 oder 11 zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC. Die Windows-Version ist beliebt in Industrieumgebungen für besonders lange Update-Zyklen.(Bild: ©  Who is Danny - stock.adobe.com)
Das UpDownTool konvertiert Windows 10 oder 11 zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC. Die Windows-Version ist beliebt in Industrieumgebungen für besonders lange Update-Zyklen.
(Bild: © Who is Danny - stock.adobe.com)

Das kostenlose UpDownTool ermöglicht die Migration von beliebigen Windows-10/11-Ver­sionen hin zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC. Bei dem Vorgang lassen sich auch alle Daten und Apps des PCs übernehmen. Es ist aber auch möglich, die Aktualisierung so durchzuführen, dass nach der Migration Windows 10 IoT Enterprise LTSC als faktische Neuinstallation betrieben wird. Die Version erhält noch bis Oktober 2032 Sicherheits-Updates, aber keinerlei neue Features oder andere Aktualisierungen.

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Wichtig ist dabei aber auch die Lizenzierung. Das Tool prüft keine Lizenzen ab. Wer sein Windows-System zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC wechselt, muss selbst auf korrekte Lizenzierung achten. Funktional und von der Oberfläche her ist Windows 10 IoT Enterprise LTSC identisch mit anderen Windows-10-Versionen. Allerdings erlaubt Microsoft den Betrieb dieser Edition nicht für Privatanwender und Endnutzer-PCs, sondern nur zur Steuerung eingebetteter Systeme. Technisch geht zwar alles mit Windows 10 IoT Enterprise LTSC, Be­nutzer verstoßen bei einer produktiven Verwendung aber gegen die Nutzungs­bedingungen. Der Store, Copilot und andere Features sind nicht installiert, lassen sich aber nachinstallieren. Wer richtig lizenzieren will, sollte sich daher einen Produktschlüssel kaufen und diesen nach der Installation in das System eintragen.

Das Tool lädt die Installationsdateien von Windows 10 IoT Enterprise LTSC automatisch nach. Um zu dieser Windows-Version zu wechseln, sind also keinerlei Daten oder Software not­wen­dig. Generell könnte man mit der Software auch eine Neuinstallation durchführen. Wichtig ist aber auch hier, dass eine passende Lizenz vorliegt.

Windows für die Migration vorbereiten

Zunächst muss beachtet werden, dass das UpDownTool für englischsprachige Windows-In­stallationen gedacht ist. Wer seine Daten auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC übernehmen will, muss daher zuvor das System auf Englisch umstellen. Nach dem Wechsel zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC lässt sich die Sprache wieder umstellen.

Die Umstellung muss zunächst in der Registry im Pfad „HKEY_LOCAL_MACHINE → SYSTEM → CurrentControlSet → Control → Nls → Language“ erfolgen. Hier wird auf der rechten Seite bei „InstallLanguage“ der Wert „0407“ auf „0409“ gesetzt. Danach kann man in Windows 11 oder auch Windows 10 Englisch als Anzeigesprache installieren. Nach der Installation sollte im Terminal mit „DISM /online /Get-Intl“ überprüft werden, ob bei „Default system UI language“ der Wert „en-US“ angezeigt wird. Nur dann kann das UpDownTool ohne Datenverlust zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC wechseln.

Wenn Bitlocker aktiv ist, sollte die Verschlüsselung vor dem Wechsel ebenfalls deaktiviert werden. Auch das geht im Terminal:

manage-bde -off C:

Mit dem UpDownTool zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC wechseln

Der nächste Schritt besteht darin die Datei „downgrade.bat“ auszuführen. Der Start muss noch bestätigt werden. Danach läuft der Assistent automatisch durch und wechselt die vorhandene Installation zu Windows 10 IoT Enterprise LTSC und übernimmt auch alle Daten. Dennoch ist es sinnvoll, zuvor alle Daten zu sichern, damit bei Problemen alles wiederhergestellt werden kann. Nach der erfolgreichen Umstellung ist es außerdem möglich, die zuvor durchgeführten Änder­ungen der Sprache wieder rückgängig zu machen. Danach sind alle Aktionen ab­ge­schlos­sen, und Anwender können mit dem System arbeiten.

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