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Weitere Voraussetzungen
Außerdem muss auf dem ausgewählten Rechner Microsoft Outlook installiert sein (da die Backup-Lösung auf MAPI-Funktionen zurückgreift, in einer zum jeweiligen Exchange-Server „passenden“ Version, hier verwenden wir Outlook 2007) und das System benötigt die Visual C++ 2005 SP1 Laufzeitbibliotheken. Letztere spielt es aber bei Bedarf selbst ein.
Wiederherstellungspunkte für einen anderen Computer verwenden
Wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind, starten Sie wieder die Granular Restore Option, gehen auf „Wiederherstellungspunkte für einen anderen Computer verwenden“ und wählen den Sicherungsordner auf dem Netzwerk-Share aus, in dem sich die gesicherten Exchange-Daten befinden. Daraufhin verbindet sich die Software mit dem Datenspeicher.
Wechseln Sie nun auf den Reiter „Exchange Mail“. Daraufhin zeigt die Software die vorhandenen Exchange Mailboxen mit ihrem Inhalt an. Wenn Sie nun auf die wiederherzustellende Mail doppelklicken, so öffnet sich Outlook mit dem Mail-Eintrag und Sie haben die Möglichkeit, die Mail beispielsweise an ihren ursprünglichen Benutzer weiterzuleiten. Alternativ können Sie auch innerhalb der Granular Restore Option auf die Mail rechtsklicken und sie als MSG-Datei auf einem Datenträger ablegen. Auf ähnliche Art und Weise lassen sich auch ganze Mailboxen als PST-Datei wieder herstellen.
Fazit und weitere Informationen
Wie vom Hersteller versprochen, wurde die Bedienerführung von Backup Exec System Recovery 2010 so einfach gehalten, dass auch Mitarbeiter, die keine IT-Fachkräfte sind, ohne Probleme dazu in der Lage sein sollten, Backups wichtiger Daten anzulegen und im Notfall einzelne Dateien und Mails (oder auch den gesamten Datenbestand) wieder zurückzuspielen.
Die Software verfügt aber darüber hinaus auch noch über einige andere Funktionen, die wir in diesem Workshop nicht besprochen haben, die sich aber nutzen lassen, um die Lösung optimal an die Gegebenheiten im jeweiligen Unternehmen anzupassen. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, benutzerdefinierte Recovery-Disks zu erstellen, die im Netz für das Backup verwendete Bandbreite einzuschränken und Alarmmeldungen per Mail zu verschicken.
Darüber hinaus werden aktuelle virtuelle Umgebungen unterstützt. Das heißt, Unternehmen, die bereits mit virtuellen Plattformen arbeiten, können mit Backup Exec System Recovery physische Systeme problemlos in die virtuelle Umgebung migrieren. Damit gilt das Produkt als rundum gelungene Lösung für kleine und mittelgroße Unternehmen.
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