IT-Ausfällen mit durchdachten Notfallplänen begegnen

Zehn Tipps zur Erstellung eines Disaster-Recovery-Plans

| Redakteur: Nico Litzel

Wasserschäden sind die häufigste Ursache für IT-Ausfälle. Ein durchdachter Notfallplan kann dazu beitragen, dass ein Unternehmen den Regelbetrieb schneller wiederaufnehmen kann.
Wasserschäden sind die häufigste Ursache für IT-Ausfälle. Ein durchdachter Notfallplan kann dazu beitragen, dass ein Unternehmen den Regelbetrieb schneller wiederaufnehmen kann.

Schon kurze Ausfälle von IT-Systemen können sich für fast jedes Unternehmen zu einer Bedrohung entwickeln. Ein Disaster-Recovery-Konzept sollte daher in jedem Unternehmen vorhanden sein. Acronis hat zehn Tipps formuliert, wie man einen solchen Notfallplan erstellt.

Acronis, Anbieter von Disaster-Recovery- und Data-Protection-Lösungen, hat zehn Tipps zusammengestellt, was man bei der Erstellung eines Notfallplans beachten sollte.

1. Analyse der Geschäftsprozesse: In einem ersten Schritt sollte der Geltungsbereich des Notfallmanagements festgelegt werden. Hier sind zunächst alle Geschäftsprozesse zu identifizieren, die für das Unternehmen von essenzieller Bedeutung sind. Bei den dabei zugrunde liegenden IT-Systemen hat das Unternehmen einen klaren Vorteil, wenn nach einem Schadensereignis sämtliche Daten inklusive Betriebssystem, Applikationen und Anwenderdaten in möglichst kurzer Zeit wieder komplett herstellbar sind.

2. Risikoanalyse und Berechnung der finanziellen Auswirkungen: Für jeden Geschäftsprozess, der als unternehmenskritisch identifiziert wurde, kann sich eine Risikoanalyse als sinnvoll erweisen. Das heißt, es muss zum einen bestimmt werden, welche Gefahren und Bedrohungen vorhanden sind. Zum anderen sollten nach Möglichkeit und erforderlicher Detailtiefe die Kosten quantifiziert werden, die Ausfallzeiten nach sich ziehen. Auf dieser Basis kann entschieden werden, welche Gegenmaßnahmen in welchem Umfang zu treffen sind.

3. Definition von Verantwortlichkeiten: Auch auf der organisatorischen Ebene gilt es, erforderliche Maßnahmen für ein effizientes Disaster Recovery zu treffen. Dabei werden alle Verantwortlichkeiten und Prozesse definiert, die eine effiziente Steuerung und Überwachung des Notfallmanagements sicherstellen. So kann in vielen Unternehmen eine Regelung über die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit von Mitarbeitern sinnvoll sein, die mit dem Notfallplan vertraut sind und im Ernstfall notwendige Schritte einleiten können. Auch Überlegungen für regelmäßige Schulungen können je nach Anforderungen im Unternehmen sinnvoll sein.

4. Integration der Mitarbeiter: Eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Notfallmanagement ist die Integration der relevanten Mitarbeiter. Sie sollten über Maßnahmen und Zielsetzungen des Notfallmanagements informiert sein.

5. Integration in bestehende Risikomanagementsysteme: In einigen Unternehmen existiert bereits ein übergreifendes Risiko- und Sicherheitsmanagement-System. In einem solchen Fall müssen die Prozesse des Notfallmanagements mit allen bereits etablierten Abläufen in diesen Systemen abgeglichen werden, um eine unternehmensweit konsistente Basis für die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität zu erhalten.

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