Auf seiner Anwenderkonferenz re:Invent 2022 hat Amazon Web Services (AWS) zahlreiche Neuheiten im Bereich seiner Speicherdienste vorgestellt oder angekündigt. Das Augenmerk lag nicht zuletzt auf der Leistungssteigerung.
Die aktuellen AWS-Neuerungen zielen auf eine Leistungssteigerung ab.
In AWS Backup sind große Mengen von Daten gespeichert, die mit einer zentralen Backup-Strategie gesteuert werden können, um die Daten zu schützen. Neu ist das Zusammenspiel mit dem Data Warehouse Amazon Redshift, mit dem sich Cloud-Daten analysieren lassen. Mit AWS Backup können Anwender nun ganze Redshift-Cluster sichern, denn Redshift erlaubt automatische und manuell verwaltete Snapshots.
Für den Service Amazon Elastic File System hat AWS einen neuen Modus vorgestellt: Amazon EFS Elastic Throughput erhöht den Datendurchsatz je nach dem Bedarf des Nutzers. Der Modus soll die Anwendungen des Kunden mit dem maximal benötigten Durchsatz versorgen.
EFS arbeite nun mit bis zu 60 Prozent geringerer Latenz, was bis zu 250 Mikrosekunden entsprechen könne. Diese verbesserte Übertragungsgeschwindigkeit soll nach Angaben von Peter DeSantis mithilfe des neuen Amazon-Protokolls Scalable Reliable Datagram (SRD) noch gesteigert werden, und zwar in vielen weiteren Services.
Die Abrechnung erfolgt nach dem Pay-as-you-use-Preismodell. Daher eignet sich dieser Modus am besten für Workloads mit schwer vorhersagbaren Leistungsanforderungen, so etwa Analytics und Data Science, Machine Learning, CI/CD, Content-Management, SaaS-Apps und Web-Services. Grundlage für diesen Modus ist der Bursting Throughput Mode. Die EFS-Webseite zählt genau diese Use-Cases auf.
AWS Backup für AWS CloudFormation Stacks
Neu ist die Möglichkeit, mit AWS Backup auch komplette CloudFormation Stacks zu sichern, also Infrastruktur-as-Code zu nutzen, um alle Cloud-Ressourcen einer Anwendung zu erfassen und zu sichern. Der CloudFormation Stack, der eine leichte Verwaltung aller Cloud-Ressourcen und ihre Übertragung auf AWS-Konten und -Regionen erlaubt, enthält Stateful-Komponenten wie Datenbanken und Dateisysteme sowie Stateless-Komponenten wie etwa Container. Mit einer entsprechenden Policy in AWS Backup werden alle zustandsbehafteten Komponenten eines Stacks gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt. Das macht das Schreiben und Verwalten individuellen Skripte zum Sichern der einzelnen Ressourcen überflüssig.
Failover Controls für Amazon S3 Multi-Region Access Points
S3 unterstützt jetzt kontenübergreifende Zugriffspunkte. Regionsübergreifende S3-Zugriffspunkte lassen sich nun mit Failover-Kontrollen versehen. Der Failover von S3-Anfragen auf eine alternative Region erfolgt binnen Minuten, um beispielsweise hochverfügbare Anwendungen für die Business Continuity (Back/Recovery und so weiter) zu testen und einzurichten.
Automatisiertes Failback in AWS für AWS Elastic Disaster Recovery
Wie AWS Backup ist auch AWS Elastic Disaster Recovery (AWS DRS) ein wesentlicher Service, wurde aber ursprünglich nur für On-Premises-Installationen angeboten. Kunden können sich die teure DR-Hardware sparen und stattdessen AWS DRS kostengünstig abonnieren. Mit Failback in AWS bietet sich Kunden die Option, für Amazon EC2-Instanzen nicht mehr On-Premises als Failback-Ziel anzugeben, sondern die ursprüngliche AWS-Region. Sowohl Failover- als auch Failback-Prozesse (sowohl für On-Premises als auch in AWS-Recovery) lassen sich bequem von der AWS Management Console aus starten.
Aktuelles eBook
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(Bild: Storage-Insider)
Eine der zentralen Fragen für nahezu alle Unternehmen lautet: Wohin mit den großen Datenmengen? Unser neues eBook vergleicht Vor- und Nachteile von NAS-Geräten und Cloud-Speicherlösungen. Diese unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, sei es bei der Skalierbarkeit, Daten- und Zugriffssicherheit und Compliance – doch der Nutzer sollte sich stets die Frage stellen: „Für welche Anwendung benötige ich diesen oder jenen Speichertyp?“
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