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Kommentar von Marcus Stier, Crossroads Backups von AS/400-Systemen mit Virtual Tape Libraries

Autor / Redakteur: Marcus Stier / Nico Litzel

Die AS/400-Systeme zeichnen sich durch ihre Zuverlässigkeit aus, werden bei der Datensicherung aber nur unzureichend von Hardware unterstützt. Virtuelle Bandbibliotheken bieten einen komfortablen Ausweg, erklärt Marcus Stier, Sales Engineer bei der Crossroads Europe GmbH.

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Der Autor: Marcus Stier ist Sales Engineer bei der Crossroads Europe GmbH
Der Autor: Marcus Stier ist Sales Engineer bei der Crossroads Europe GmbH

Die AS/400-Systeme (heute System i) gibt es bereits seit Ende der Achtzigerjahre des vorherigen Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit haben sich die Namen und OS-Versionen zwar geändert, doch das Gesamtkonzept mit seinen Ecken und Kanten ist heute fast schon ein Vierteljahrhundert alt.

Diese AS/400-Systeme zeichnen sich durch ihre hohe Stabilität und Zuverlässigkeit aus und sind daher bis heute aus den Infrastrukturen vieler Unternehmen – unabhängig von der Unternehmensgröße – nicht wegzudenken. Viele Produktionsplanungs-, ERP- oder Lagerverwaltungssysteme laufen immer noch auf AS/400-Systemen, denn diese sind stabil und wenig anfällig für die Risiken der heutigen IT-Welt.

Doch trotz des immer noch hohen Verbreitungsgrades der Systeme werden diese viel zu wenig von externer Hardware oder externen Applikationen und Lösungen unterstützt. Vieles ist für die legendären Systeme schlicht und ergreifend nicht verfügbar. Der Grund: Es werden tiefes fachliches AS/400-Wissen und umfangreiche Fähigkeiten benötigt.

Voll-Backups brauchen viel Speicherplatz und Performance

Betrachten wir zunächst einmal das Datensicherungsumfeld der AS/400-Systeme. In diesem Bereich sind zwar Applikationen und Skripte verfügbar, virtuelle Systeme jedoch sind stark vernachlässigt. Obwohl doch gerade die AS/400-Systeme ideal für virtuelle Umgebungen und damit auch für ein virtuelles Backup sind! Noch dazu, wo es heute sehr gute Systeme gibt, die so gut wie keine Anpassungen an der AS/400 erfordern, um das Backup mit einem Mal „virtuell“ zu machen.

In vielen Bereichen und Umgebungen werden die AS/400-Systeme mit einem Full-Backup gesichert. Das hat den Vorteil, dass im K-Fall, dem Katastrophen-Fall, das gesamte System wiederhergestellt werden kann. Gerade dieses Full-Backup benötigt im Wesentlichen zwei Dinge: viel Speicherplatz und eine hohe Geschwindigkeit für Backup und Restore.

Mit herkömmlichen Bändern ist der Speicherplatz sicherlich kein Problem. Die Geschwindigkeit bei Backup und Restore ist jedoch ein Thema. Noch dazu, da die physischen Bandlaufwerke stark von der – in der AS/400 eingebauten – Hardware in Bezug auf Anzahl, Technik und Geschwindigkeit abhängig sind.

Chronischer Zeitdruck

Ein Tag hat leider nur 24 Stunden und die können, gerade im Fall der AS/400, nicht komplett für das Backup eingesetzt werden. Meistens hat der Betreiber der AS/400 gerade einmal ein paar Stunden, um das Backup durchzuführen – und das auch noch mit niedrigem Personaleinsatz.

Jetzt ist es Zeit für eine virtuelle Tape Library (VTL)! Durch deren Einsatz bekommt der Systembetreiber auf einmal ganz andere Möglichkeiten als mit den herkömmlichen traditionellen Backup-Mechanismen und Medien – und das alles bei höherer Sicherheit und niedriger Ausfallquote.

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