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Performanz im Netz beginnt mit schnellen Verbindungen Best Practice für hoch-performante Netzwerke

| Autor / Redakteur: Uli Brox / Ulrike Ostler

Der Umstieg auf leistungsstärkere Netzwerk-Plattformen ist, zusammen mit der Virtualisierung, eine attraktive Lösung. Denn daraus ergeben sich Einsparungen bei den Infrastrukturkosten. Moderne Switching-Infrastrukturen brauchen nur ein Viertel des Stroms, den solche Produkte noch vor wenigen Jahren benötigten. Gleichzeitig bieten sie wesentlich höhere Performance.

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Die Zukunft bringt mit FCoE für SANs- und LANs Konvergenz und durchgängig hohe Geschwindigkeiten.
Die Zukunft bringt mit FCoE für SANs- und LANs Konvergenz und durchgängig hohe Geschwindigkeiten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor nur ein oder zwei Jahren wurden 10-Gigabit-Ethernet-Verbindungen (10GbE) hauptsächlich für Switch-to-Switch-Verbindungen innerhalb des Rechenzentrums oder für sehr teure, spezielle Server Cluster eingesetzt. Aber nachdem High-Density Multicore Processing das Tor für immer mehr virtuelle Maschinen auf marktüblichen, leistungsstarken Nodes geöffnet hat, werden die I/O-Anforderungen sehr schnell die 1-GbE-Durchsätze auf dem Access Layer überschreiten.

Die Effizienz von Multicore Processing sinkt, wenn Netzwerk-Schnittstellen auf 1 GbE begrenzt sind. Aber 1-GbE-Links mit immer mehr virtuellen Anwendungen zu koppeln, führt lediglich zu Oversubscription bei den Ressourcen und verschwendet Performance. Eine Möglichkeit für die CIOs, dieses Problem zu beheben, ist der Einsatz von 10-GbE-Verbindungen am Edge des Netzwerks.

CIOs denken über den Umstieg auf leistungsstärkere Netzwerk-Plattformen nach, und die gute Nachricht lautet: Der Preis für 10 GbE Connectivity ist bald kein Hindernis mehr. Die Kosten für leistungsstärkere Server sinken, und Unternehmen wie Brocade entwickeln „Top-of-Rack“ 10-GbE-Switches mit hoher Portdichte.

Ein paar Stolpersteine auf dem Migrationspfad

Doch der Umstieg auf 10 GbE vom Edge bis zum Core bringt auch ein paar Probleme mit sich: Einige Switch-Produkte bieten angeblich sechzehn 10-GbE-Ports; in Summe läuft jeder Port jedoch nur mit 1,5 Gigabit pro Sekunde. Es ist einfach nicht genug Kapazität vorhanden, um Vollgas zu geben. Ein solcher Ansatz verlegt den Engpass lediglich weg vom Server in das Herz des Netzwerks.

Die kommende Verbindungsstandards unterstützen 100 GbE. Doch gibt es einige Produkte, die mit eigenen, nicht den Standards entsprechenden Implementierungen auf den Markt geworfen werden.

Das Thema „Durchsatz mit Leitungsgeschwindigkeit“ ist auch für Fibre-Channel-Speichernetzwerke wichtig, um ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden. CIOs sollten sich für SAN-Switches mit hoher Portdichte von Anbietern entscheiden, die heute „echte“ 8-Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) unterstützen und einen klaren Plan für den Umstieg auf 16-Gbit/s-Verbindungen haben.

weiter mit: Hoch-performante Netzwerke brauchen einen praktikablen Ansatz für Konvergenz

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