Brocade Fabric Vision und 6520 Switch

Brocade schafft mehr Transparenz im Speichernetzwerk

| Redakteur: Nico Litzel

Brocade Fabric Vision gibt Administratoren umfangreiche Diagnostik-, Monitoring- und Management-Funktionen an die Hand. Die Lösung bietet anpassbare Dashboard-Ansichten, die alle wichtigen Informationen auf einem Screen bündelt.
Brocade Fabric Vision gibt Administratoren umfangreiche Diagnostik-, Monitoring- und Management-Funktionen an die Hand. Die Lösung bietet anpassbare Dashboard-Ansichten, die alle wichtigen Informationen auf einem Screen bündelt. (Bild: Brocade)

Der Switch-Hersteller Brocade baut sein Hard- und Software-Angebot aus. Neben dem 16-Gbit/s-SAN-Switch 6520 mit 96 Ports nimmt der Hersteller auch die Management-Lösung „Brocade Fabric Vision“ ins Portfolio auf. Diese vereint Funktionen von Brocade-Hardware, dem Embedded-Betriebssystem „Brocade Fabric OS“ und der Management-Software „Network Advisor“ des Herstellers.

Brocade Fabric Vision ist eine Sammlung von Tools und Funktionen, die die fünfte Generation von Fibre-Channel-Modulen mit 16-Gbit/s des Herstellers aufwerten und deren Betrieb vereinfachen soll. Frank Kölmel, Senior Director EMEA-East bei Brocade, erklärt im Gespräch mit Storage-Insider.de, dass Fabric Vision Administratoren umfangreiche Diagnostik-, Monitoring- und Management-Funktionen zur Verfügung stellt. Die Lösung biete anpassbare Dashboard-Ansichten, die alle wichtigen Informationen auf einem Screen bündelten. Darüber hinaus stelle Fabric Vision kabelbasierende und optische Diagnosefunktionen zur Verfügung, die den Einsatz großer Fabrics vereinfache. Die Lösung umfasst:

  • Policy-basierende Tools, die eine Fabric-weite Konfiguration von Schwellenwerten und deren Überwachung vereinfachen.
  • Management Tools, mit denen Anwender Datenflüsse ohne Tools von Drittanbietern identifizieren, analysieren und überwachen können.
  • Monitoring Tools, die Netzwerkengpässe und Latenzzeiten erkennen, visuell darstellen und die betroffenen Geräte und Hosts genau identifizieren.

Branchenweit dichtester SAN Switch mit fester Konfiguration

Neu im Angebot ist der SAN Switch Brocade 6520. Dieser bietet 96 Ports in einem 2U-Chassis und ergänzt die 16-Gbit/s-SAN-Switches 6505 mit 24 und 6510 mit 48 Ports. Kennzeichen des Switches ist Kölmel zufolge eine Brachen führende Port-Dichte. Zudem nutze der 6520 Raum optimal aus und sei damit ideal für die Konsolidierung von Rechenzentren geeignet. Weitere Vorzüge sind zudem weniger Inter-Switch-Links, weniger Kabel und weniger Management-Switches im Vergleich zu anderen Geräten. Kunden könnten so zuverlässigere Fabrics aufbauen und profitierten von niedrigeren Gesamtkosten.

Ausblick: OpenStack und Gen 6 Fibre Channel

Brocade arbeitet derzeit intensiv an der kommenden Fibre-Channel-Generation, die 32 Gigabit pro Sekunde leisten wird. Das International Comittee for Information Technology Standards (INCITS) T11 Technical Committee setzt sich unter dem technischen Vorsitz von Brocade dafür ein, Standards für die sechste Fibre Channel Generation bis Ende dieses Jahres abzuschließen.

Darüber hinaus arbeitet Brocade gemeinsam mit der OpenStack Foundation an der Entwicklung einer Open Source Software, die die Verwaltung von Fibre Channel Fabrics in Cloud-Architekturen vereinfachen soll. Bereits im April wollen Brocade und OEM-Partner des Unternehmens den Fibre Channel SAN Zone Manager Blueprint beim OpenStack Summit vorstellen. Brocade war außerdem maßgeblich an dem Vorschlag für den Fibre Channel Volume Manager Blueprint beteiligt, der in die für demnächst angekündigte neue OpenStack Software Grizzly integriert wird.

Der Brocade 6520 Switch und der Brocade Network Advisor 12.0 sind ab sofort über die OEM-Partner Fujitsu, HP, NetApp sowie Channel-Partner des Unternehmens verfügbar. Weitere OEM-Partner sollen im Laufe des Jahres folgen, darunter Dell, EMC und Hitachi Data Systems.

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