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Engere Integration in Microsoft Cloud-Lösungen Cohesity-Plattform unterstützt Office 365 und Azure Data Box

| Redakteur: Diplom-Betriebswirtin Tina Billo

Die Cohesity-Plattform soll künftig auch als Backup-Ziel für Microsoft Office 365 Exchange Online genutzt werden können. Darüber hinaus lässt sich die kürzlich vorgestellte Azure Data Box als externes Ziel für die Speicherung von Archivdaten festlegen und Azure für eine vollständige Notfallwiederherstellung nutzen. Die neuen Funktionen sind Teil der Pegasus 6.1-Version des Unternehmens.

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Cohesity kündigte erweiterte Integrationen in Microsoft-Produkte an.
Cohesity kündigte erweiterte Integrationen in Microsoft-Produkte an.
(Bild: Cohesity)

Zu den angekündigten Neuerungen zählt die Sicherung von Microsoft Office 365 Online Exchange auf der sekundären Cohesity-Datenplattform. Unter anderem ließen sich dadurch E-Mails und Postfächer granular wiederherstellen und Kopien lokal auf Cohesity-basierten Clustern oder in der Azure Cloud speichern. Verfügbar sei diese Option voraussichtlich vor Ende des Jahres.

Azure Data Box als Archiv nutzen

Des Weiteren kann die Azure Data Box ab sofort als externes Ziel registriert werden, um einen richtlinienbasierten Sicherungsjob zu initiieren. Große Datenmengen ließen sich selbst bei einer eingeschränkten Netzwerkverfügbarkeit schnell in Azure Blob Storage verschieben und in der Data Box archivieren. Falls erforderlich, könnten relevante Data Sets über die Indexierungsfunktionen von Cohesity wiederherstellt werden.

Ausfallzeiten vermeiden

Außerdem führt das Unternehmen mit der Version Pegasus 6.1 Failover- und Failback-Funktionen für Azure ein. Dadurch ließen sich im Disaster-Recovery-Fall lokal gespeicherte virtuelle Maschinen (VMs) in der Cloud ausführen und die Workloads später wieder an den ursprünglichen Speicherort zurück übertragen.

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