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Partnerschaft für Cloud-native Cyber-Resilienz Commvault bettet Resilienzplattform nativ in Microsoft Azure ein

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Commvault und Microsoft haben eine Partnerschaft vereinbart, in deren Rahmen Commvault-Funktionen für KI und Cyber-Resilienz nativ in Microsoft Azure integriert werden. Ziel ist es, Unternehmen bei der Absicherung und Wiederherstellung von Cloud- und KI-Workloads zu unterstützen.

Commvault: Definition von Sicherungsgruppen in Microsoft Azure.(Bild:  Commvault)
Commvault: Definition von Sicherungsgruppen in Microsoft Azure.
(Bild: Commvault)

Kern der auf mehrere Jahre angelegten strategischen Kooperation ist die Bereitstellung der Commvault-Plattform als nativer ISV-Dienst (Independent Software Vendor) innerhalb von Azure. Azure-Kunden könnten die Resilienzfunktionen dann unmittelbar über die Cloud-Plattform beziehen und einbinden, ohne dafür auf separate Infrastrukturen, manuelle Integrationsarbeiten oder zusätzliche externe Tools zurückgreifen zu müssen. Die Funktionen sollen Commvault zufolge dazu beitragen, Daten, Anwendungen und Identitäten nach Angriffen, Ausfällen oder menschlichem Versagen wiederherzustellen.

Beschaffung, Onboarding und Betrieb sollen durch die enge Zusammenarbeit der beiden Anbieter vereinheitlicht werden. Konkret nennen die Unternehmen drei Aspekte, die Kunden zugutekommen sollen:

  • Resilienz für KI-Workloads: Die Wiederherstellungs- und Resilienzfunktionen sind nach Angaben der Unternehmen auf KI-gestützte Workflows in Azure abgestimmt. Ziel ist es, Innovationstempo und Datensicherheit miteinander zu vereinbaren.
  • Einheitliche Verwaltung: Dank der nativen Integration sollen sich die Commvault-Funktionen zusammen mit bestehenden Azure-Diensten über eine gemeinsame Oberfläche bereitstellen und verwalten lassen.
  • Vereinfachte Beschaffung: Die Commvault Cloud lässt sich über den Microsoft Marketplace beziehen; der Einkauf kann auf das Microsoft Azure Consumption Commitment (MACC) der Kunden angerechnet werden. Damit ließen sich Resilienzinvestitionen direkt in die übrigen Cloud-Ausgaben einordnen.

Druck auf regulierte Branchen

Laut Commvault stehen insbesondere Banken, Einzelhandel, Gesundheitsdienstleister und andere Großunternehmen unter Druck, ihre Infrastruktur zu modernisieren, Cyberrisiken einzudämmen und gleichzeitig KI-gestützte Prozesse einzuführen. Resilienz rücke dabei zunehmend als Kernanforderung für Digital- und KI-Initiativen in den Fokus von Vorständen und Führungsteams.

Ausblick

Der native ISV-Dienst von Commvault auf Azure soll nach Angaben der Unternehmen im Sommer 2026 in die Public Preview gehen. Darüber hinaus wollen Commvault und Microsoft bei gemeinsamen Go-to-Market-Aktivitäten zusammenarbeiten, darunter Co-Selling, Lösungsentwicklung und integrierte Vertriebsmaßnahmen. Ziel sei es, Cloud-Transformation und die Einführung von Cyberresilienz auf Azure bei gemeinsamen Kunden zu beschleunigen.

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