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Flexible Speicherverwaltung mit Paritätskonzept, Containern und Virtualisierung
Eigenes NAS mit Unraid aufbauen

Von Thomas Joos 6 min Lesedauer

Unraid kombiniert Dateiserver, Container-Plattform und Virtualisierung in einem einzigen System. Die Architektur verzichtet auf RAID und speichert Daten vollständig auf einzelnen Datenträgern. Paritätslaufwerke sichern Inhalte gegen Ausfall ab. Daraus ergeben sich eine flexible Nutzung unterschiedlicher Festplattengrößen und eine direkte Kontrolle über Speicherverteilung und Energieverbrauch.

Bei einem Software-NAS mit Unraid wird auf klassisches RAID verzichtet.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Bei einem Software-NAS mit Unraid wird auf klassisches RAID verzichtet.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Unraid nutzt handelsübliche x86-Hardware und kombiniert Dateiserver, Containerbetrieb und Virtualisierung in einer einheitlichen Umgebung. Die Architektur verzichtet auf klassische RAID-Verbünde und speichert Daten vollständig auf einzelnen Datenträgern. Paritätslaufwerke sichern Inhalte gegen Ausfall ab. Daraus ergeben sich eine flexible Nutzung unterschiedlich großer Festplatten sowie eine präzise Steuerung von Speicherplatz, Performance und Energiebedarf.

Unraid basiert auf Slackware Linux und fungiert als Hostsystem für mehrere Betriebsmodelle. Die Plattform stellt zunächst nur Netzwerkfreigaben bereit, erweitert den Funktionsumfang jedoch über Container, Plug-ins und virtuelle Maschinen erheblich. Anwendungen laufen isoliert in Docker-Containern, vollständige Betriebssysteme in VMs. Dadurch ersetzt das System mehrere dedizierte Serverrollen innerhalb eines einzigen Geräts.