Kostenloser Cloudspeicher von Google

Ein erster Blick auf Google Drive

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Versionierung bringt Sicherheit

Damit keine wichtigen Daten verloren gehen können, speichert Google Drive Änderungen und ermöglicht eine Wiederherstellung bis zu 30 Tage in die Vergangenheit. Diese Versionierung funktioniert ähnlich wie in SharePoint 2010. Das heißt Anwender können problemlos Dokumente bearbeiten, ohne dass wichtige Daten in den Dokumenten verloren gehen können.

Ein weiterer Schwerpunkt in Google Drive ist die Zusammenarbeit in Gruppen für gespeicherte Dokumente. Anstatt Dateien als Anlage mit E-Mails zu versenden, können Anwender einfach den Link zur Datei in Google Drive versenden. Auf diese Weise haben alle Anwender Zugriff auf das gleiche Dokument und die aktuellste Version.

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Es lassen sich Diskussionen über Dokumente starten und ganze Ordner für andere Benutzer freigeben. Hochgeladene Dateien verfügen über eine Kommentierfunktion. Natürlich ist auch Google+ an Google Drive angebunden, sodass sich Daten auch über das soziale Netzwerk von Google teilen lassen.

Ebenfalls integriert ist eine Suchfunktion und die Möglichkeit die meisten Dateitypen in einem Browser zu öffnen, ohne dass ein entsprechendes Programm auf dem entsprechenden PC installiert sein muss. Diese Funktion ist ähnlich zu Microsoft Office Web Apps. Google Drive unterstützt allerdings kein Streaming und auch keine Multimedia-Wiedergabe, von zum Beispiel MP3-Dateien.

Videos funktionieren teilweise. Hier muss die Zukunft zeigen, wie stabil die Wiedergabe im Browser ist. Neben den aktuell verfügbaren 30 Dateitypen die Anwender direkt im Browser öffnen können, erlaubt Google Drive natürlich das Speichern von allen Dateien, nicht nur den Dateitypen die Google Drive über Browser öffnen kann. Öffnen sollen sich Office-Dokumente und Adobe-Grafiken lassen. Die Suchfunktion ermöglicht auch eine Volltextsuche, selbst in PDF-Dateien. Auch gescannte Dokumente kann die Suchfunktion über OCR erfassen. Objekte in Bildern lassen sich erfassen, sofern diese bekannt sind. Beispiel sind der Eifelturm oder die Freiheitsstatue. Auch nach Metadaten können Anwender suchen. Laut ersten Erfahrungsberichten soll die Suchfunktion anderen Clouddiensten deutlich überlegen sein.

Natürlich spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Der Zugriff auf Google Drive erfolgt verschlüsselt und bietet mehrere Authentifizierungsoptionen, auch in mehreren Stufen. Google betreibt Google Drive hochverfügbar in mehreren Rechenzentren. Allerdings bietet Google Drive aktuell noch keine clientseitige Verschlüsselung. Wer Daten verschlüsseln will um sicherzugehen, dass kein anderer Benutzer oder Google darauf Zugriff hat, kann Google Drive mit SecretSync (http://getsecretsync.com/ss/) oder TrueCrypt (http://www.truecrypt.org/) verknüpfen. Ob das alles stabil funktioniert, lässt sich aktuell noch nicht sicher zusagen. Auf diesem Weg können Anwender aber Daten auf dem PC verschlüsseln und dann erst in Google Drive hochladen.

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