Veritas Enterprise Data Services Platform

Eine Plattform für Datentransparenz

| Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Vermeidung von Silos durch Datentransparenz – Veritas will Kunden die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben.
Vermeidung von Silos durch Datentransparenz – Veritas will Kunden die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. (Bild: © stocksolutions - stock.adobe.com)

Backup und mehr: Veritas macht nicht nur die Datensicherung für Unternehmen mit Version 8.2 seiner Software Netbackup flexibler, sondern will durch Analyse-Tools helfen, Transparenz in die Daten zu bringen, Silos zu beseitigen und so die Datenhoheit zurückzugewinnen.

Mit der „Enterprise Data Services Platform“ integriert Veritas Technologies mehrere Technologien, um die IT-Komplexität bei Kundenunternehmen zu verringern. Als Grundlage der Plattform, die laut Hersteller auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist und Unternehmen dabei helfen soll, die Kontrolle über ihre Daten zurückzugewinnen, dient Netbackup 8.2.

Für die neue Version seiner Datensicherungs-Software hat Veritas kräftig nachgelegt. Version 8.2 bietet folgende Neuerungen:

Übersichtliche Datensicherung via Veritas Netbackup.
Übersichtliche Datensicherung via Veritas Netbackup. (Bild: Veritas Technologies)

  • Das Backup sämtlicher Daten erfolgt nun in der virtuellen Infrastruktur. Für VMware ist die Architektur vollständig agentenlos, Red Hat KVM und Openstack werden unterstützt. Container-Backup und -Restore sind Docker-zertifiziert.
  • Die Geschwindigkeit beim Cloud-Backup ist laut Veritas nun doppelt so schnell. Dabei unterstützt die Lösung Amazon Web Services (AWS) Snowball Edge, AWS Zugriffssteuerungen, Erweiterungen in Veritas Cloudcatalyst zur Datensicherung in der AWS-Cloud, Storage-Tiers und Archivspeicher in der Cloud wie Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) Glacier und Amazon S3 Glacier Deep Archive. Das Disaster Recovery in die Cloud und in Cloud-Umgebungen läuft automatisiert ab. Für Oracle, Microsoft SQL und MongoDB bietet Netbackup 8.2 eine Cloud-native Datensicherung mit Anwendungskonsistenz.
  • Für die Automatisierung und Integration des Backups ist ein „API-first-Ansatz“ vorgesehen. Zur Sicherung, Orchestrierung, Katalogisierung und Replikation werden native Snapshot-Technologien eingesetzt. Enthalten sind weiterhin Plug-ins für ServiceNow und VMware vRealize.

Ebenfalls in die Plattform integriert ist die SDS-Lösung (Software-Defined Storage) Infoscale, die laut Hersteller „von allen Betriebssystemen, Anwendungen, Hypervisor, Cloud- und Storage-Umgebungen unterstützt“ wird und folgende Neuerungen auffährt:

  • AWS-Verfügbarkeitszonen können gebündelt werden,
  • Chef- und Ansible-Support,
  • IPv6-Unterstützung,
  • für Nutanix, Dell EMC ScaleIO und NVM Express gibt es neue Lösungen,
  • auch an der Security hat Veritas weiter geschraubt

Mit der darüber hinaus enthaltenen Software Information Studio will Veritas dem Problem der Datensilos entgegentreten. Neu ist dabei:

  • Konnektoren für über 20 Datenspeicher, in der Cloud und On-Premises,
  • Metadaten werden visualisiert, um Transparenz bezüglich der Speicherorte und Zugriffsrechte zu erhalten,
  • Daten werden klassifiziert, um personenbezogene Informationen zu identifizieren,
  • Löschfunktionen sind enthalten.

Roger Scheer, Regional Vice President DACH bei Veritas.
Roger Scheer, Regional Vice President DACH bei Veritas. (Bild: Veritas Technologies)

Roger Scheer, Regional Vice President DACH bei Veritas, erläutert die Strategie hinter der Enterprise Data Services Platform: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen heute ‚always on‘ sein. Die Komplexität ihrer IT-Infrastruktur steht ihnen dabei jedoch häufig im Weg. Unsere neue Enterprise Data Services Platform auf Basis von NetBackup 8.2 wird Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. So können sie ihr Wachstum steuern, die Auswirkungen von Ransomware-Angriffen reduzieren und Compliance in lokalen und Cloud-basierten Umgebungen gewährleisten.“

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