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Commvault frischt sein Aktiv-Paket auf Flexible Lizenzierung

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Neues aus New Jersey: Knapp zwei Monate nach dem Erwerb der kalifornischen Cloudspace-Optimierer Hedvig stellt die 1996 in Tinton Falls entstandene Firma Commvault „umfangreiche Erweiterungen“ ihres Datenmanagements Commvault Activate vor.

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„Umfangreiche Erweiterungen“: Commvault frischt seine Datenmanagement-Software Commvault Activate auf.
„Umfangreiche Erweiterungen“: Commvault frischt seine Datenmanagement-Software Commvault Activate auf.
(Bild: Commvault)

Enge Kundenbindung ist schön, aber man sollte sich nicht darauf versteifen, wenn man stetig weiterwachsen möchte. Nachdem der Umsatz des börsennotierten Unternehmens Commvault 2018 bereits an der 700-Millionen-US-Dollar-Marke kratzte, haben die Anteilseigner mittelfristig längst den Milliardenumsatz anvisiert.

Für IT-Verantwortliche, die Governance- und Data-Insights-Systeme variabel nutzen möchten, hält man bei Commvault daher nun eine flexible Lizenzierung bereit: „Während die gesamte Commvault Activate Suite weiterhin auf Benutzer-Basis verfügbar ist, können Unternehmen nun auch einzeln die Funktionen von Commvault Activate erwerben – entweder pro Terabyte (zur Verwendung mit Datei- und VM-Daten) oder pro Benutzer (zur Verwendung mit E-Mail- oder ,Microsoft Office 365‘-Daten).“ Diese Lizenzen lassen sich bei Bedarf erweitern.

Außerdem wurde im Sektor Activate File Storage Optimization ein Rechtemanagement eingeführt, um „kritische Daten besser zu schützen und den Dateizugriff zu reglementieren“.

Für die Person am Steuer hat man die Bedienoberfläche des Commvault Command Center aus Gründen der leichteren Verwaltung und des Reportings überarbeitet – und mit dem Ziel Dubletten oder sowie „verwaiste Dateien“ aufzuspüren.

Zudem steht neuerdings eine Bearbeitungsfunktion zur Verfügung, sofern Dateien mittels Activate Sensitive Data Governance exportiert werden. „Für diejenigen, die auf GDPR Right-to-Access und ähnliche Anforderungen reagieren“, ließen sich somit „optional sensible Datenelemente herausfiltern, die sich in den Dateien oder E-Mails befinden“.

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