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Speicherlösungen für KI-Workloads Pyramid und Scality kooperieren bei Objektspeicher für KI-Infrastrukturen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Pyramid Computer und Scality wollen als strategische Partner Lösungen für datenintensive Anwendungen wie KI- und ML-Pipelines, Medien-Workflows und unternehmensweites Datenmanagement bereitstellen. Im Fokus steht dabei auch die Datensouveränität europäischer Unternehmen.

Pyramid und Scality gehen eine strategische Partnerschaft für Hochleistungs-KI- und Objektspeicherlösungen ein.(Bild:  © ImageFlow – stock.adobe.com)
Pyramid und Scality gehen eine strategische Partnerschaft für Hochleistungs-KI- und Objektspeicherlösungen ein.
(Bild: © ImageFlow – stock.adobe.com)

Die Technologiepartnerschaft verbindet nach Angaben der Unternehmen Pyramids hochdichte Server- und Edge-Computing-Plattformen mit Scalitys Objektspeichersoftwares Ring und Artesca. Ziel ist eine integrierte Lösung, mit der sich große Datenmengen speichern, verwalten und für KI-gestützte Anwendungen verarbeiten lassen sollen. Gemeinsame Kunden sollen dadurch einen validierten Stack erhalten, der Integrationsrisiken reduziert und die Time-to-Production beschleunigt.

Datensouveränität als zentrales Argument

Beide Unternehmen positionieren die Kooperation ausdrücklich als Beitrag zur digitalen Souveränität. Pyramid entwickelt seine Infrastruktur in Deutschland, Scality ist ein europäischer Anbieter von Objektspeicher-Software – so entstehe ein vollständig in Europa kontrollierbarer „Private-Cloud-Stack“. Unternehmen sollen dadurch mehr Kontrolle über Speicherorte und Zugriffswege erhalten – ein Aspekt, der die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie der DSGVO erleichtert und die Abhängigkeit von außereuropäischen Hyperscalern verringern soll.

Zielbranchen mit hohem Datenaufkommen

Als Einsatzgebiete nennen die Unternehmen Branchen mit besonders hohen Datenanforderungen, etwa Broadcast und Medien, medizinische Bildgebung, die Entwicklung autonomer Systeme sowie groß angelegte KI-Trainingsumgebungen. Die kombinierte Lösung soll Pyramids Computing-Plattformen mit Scalitys S3-kompatiblem Objektspeicher zusammenführen.

Peter Trosien, Geschäftsführer von Pyramid Computer, erklärt, die Zusammenarbeit ermögliche es, Kunden ein integriertes Storage-Fundament vom Edge bis ins Rechenzentrum anzubieten. Scality-CEO Jérôme Lecat betont, Pyramids Engineering-Kompetenz und Vertikalexpertise machten das Unternehmen zu einem geeigneten Partner für den Einsatz in anspruchsvollen Unternehmens- und Public-Sector-Umgebungen in Europa.

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(Bild: Storage-Insider)

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.

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