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Objektspeicher als Basis für KI-Datenpipelines StorageGRID 12.1: erweiterter Durchsatz und föderierter Namespace

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Die NetApp-Objektspeicherlösung StorageGRID 12.1 zielt darauf ab, große Mengen unstrukturierter Daten für KI-Workloads in verteilten Umgebungen bereitzustellen und zu verwalten. Im Fokus stehen ein globaler föderierter Namespace sowie Leistungs- und Governance-Erweiterungen.

Sandeep Singh von NetApp: „StorageGRID 12.1 bietet Kunden einen global einheitlichen Namespace, um Daten im großen Maßstab zu verwalten und KI- und Analytics-Workloads zu beschleunigen.“(Bild:  NetApp)
Sandeep Singh von NetApp: „StorageGRID 12.1 bietet Kunden einen global einheitlichen Namespace, um Daten im großen Maßstab zu verwalten und KI- und Analytics-Workloads zu beschleunigen.“
(Bild: NetApp)

Laut NetApp stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, rasant wachsende unstrukturierte Daten zu verwalten, die zugleich über mehrere Standorte und Cloud-Umgebungen verteilt sind. Das Marktforschungsunternehmen Forrester beschreibt in seinem Bericht „Object Storage Solutions Landscape, Q1 2026“ eine Entwicklung, wonach generative KI den Objektspeicher zunehmend von einem reinen Ablageort für unstrukturierte Daten, Medien und Backups hin zu einer KI-optimierten Datenplattform verändert. StorageGRID 12.1 soll Unternehmen entsprechend dabei helfen, ihre Objektdaten für neue Anwendungsfälle wie KI-Datenpipelines, Data Lakes und objektbasierte Anwendungen zu erschließen.

Sandeep Singh, Senior Vice President und General Manager, Platform bei NetApp, erklärt: „Unternehmen wollen ihre rasant wachsenden und verstreut abgelegten unstrukturierten Daten zur Wertschöpfung nutzen. Dafür benötigen sie eine Infrastruktur, die Daten Intelligenz verleiht, sie einfach und KI-optimiert bereitstellt.“

Föderierter Namespace für Exabyte-Skalierung

Zentrales neues Merkmal ist NetApp zufolge ein globaler föderierter Namespace, über den sich mehrere geografisch verteilte StorageGRID-Systeme als ein einziger logischer Speicher verwalten lassen sollen. Damit sollen Kunden nach Angaben von NetApp Kapazitäten von bis zu zehn Exabyte in einem einzigen Namespace erreichen können, ohne bestehende Anwendungen oder Workflows anpassen zu müssen.

Höherer Durchsatz für KI-Fabriken

Bei Performance und Effizienz verspricht NetApp deutliche Fortschritte gegenüber der Vorgängerversion 12.0: Je nach Workload und Objektgröße könnte StorageGRID 12.1 einen bis zu 400 Prozent höheren Durchsatz erreichen und damit bis zu 12 TB/s an KI-Fabriken liefern.

Ergänzt wird das Update um Batch-Operationen, mit denen sich laut Hersteller Vorgänge auf Milliarden von Objekten ausführen lassen. Zudem sollen KI-Agenten künftig Änderungen an Objekt-Storage-Buckets seit dem letzten Scan gezielt nachverfolgen können. Beides soll den Aufbau umfassender KI-Datenpipelines erleichtern.

Erweiterte Governance-Funktionen

Für regulierte Branchen führt NetApp zusätzliche Sicherheits- und Governance-Mechanismen ein, darunter eine Multi-Admin-Verifizierung. Diese soll Unternehmen dabei unterstützen, Innovationsvorhaben voranzutreiben, ohne dabei Kontrollanforderungen an ihre Daten zu vernachlässigen.

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(Bild: Storage-Insider)

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.

Die Themen im Überblick:

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