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Enterprise Virtual Array auf bis zu 1,2 Petabyte skalierbar HP erweitert die Speicherfamilie EVA

Redakteur: Heidemarie Schuster

Die Modelle P6350 und P6550 der Storage-Serie EVA (Enterprise Virtual Array) stattet Hewlett-Packard (HP) mit längst überfälligen neuen Funktionen aus. Beispielsweise laufen die Geräte nun mit SAS-Festplatten und SSDs.

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Der Listenpreis für die EVA-Storage-Systeme beginnt bei 12.265 Euro.
Der Listenpreis für die EVA-Storage-Systeme beginnt bei 12.265 Euro.
(Hewlett-Packard)

Der Hersteller HP aktualisiert seine EVA-Speichersysteme (Enterprise Virtual Array) und kommt damit den aktuellen technischen Voraussetzungen nach. Ab Juni gibt es die Modelle P6350 und P6550 der mit neuen Funktionen. Die Storage-Systeme unterstützen künftig Solid State Drives (SSD) und VMware vSphere Storage APIs for Array Integration (VAAI).

Die neuen EVA-Modelle skalieren auf bis zu 1,2 Petabyte Speicherkapazität und verfügen über einen erweiterten Cache. Speicherspezifische Management-Prozesse werden laut Hersteller vom System eigenständig durchgeführt. Der Einsatz von VAAI soll die Performance der Applikationen, die Skalierbarkeit und die Effizienz bei der Einrichtung von virtuellen Maschinen erhöhen.

Dank dem Einsatz von 2,5-Zoll-SAS- und SSD-Laufwerken kann der Strom- und Flächenverbrauch im Rechenzentrum um bis zu 35 Prozent reduziert werden. Zudem wird durch SSDs die Leistung der Anwendungen verbessert. Mit Drei-Terabyte-SAS-Laufwerken werden die Speicherkosten pro Terabyte gesenkt, so HP.

Mit der „HP Performance Advisor Software“ erhalten Administratoren eine zentrale Management-Konsole, die einen umfassenden Überblick über die Auslastung der Systeme gibt. Durch eine kontinuierliche Auswertung der Speichersystemdaten und regelmäßige Trend-Analysen der Leistungsdaten sollen Engpässe und Probleme frühzeitig identifiziert werden. Bei Unregelmäßigkeiten sendet das System selbständig einen Alarm per E-Mail.

Zudem integriert HP das Speichersystem in die RZ-Management-Software „HP Insight Manager“ und bietet Plugins für eine weitergehende Integration in VMwares vCenter und Microsofts System Center.

Die neuen Modelle EVA P6550 und P6350 sind ab Juni verfügbar. Der Listenpreis beginnt bei 12.265 Euro für EVA 6350 und 14.250 Euro für EVA 6550. Die Performance-Advisor-Software kostet 920 Euro, der VAAI-Support ist inbegriffen.

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