Verschlüsselte USB-Sticks

Kingston bietet zwei weitere Ironkey D300-Versionen an

| Redakteur: Tina Billo

Kingston bringt zwei weitere Ironkey-Versionen auf den Markt, die um neue Funktionen erweitert wurden.
Kingston bringt zwei weitere Ironkey-Versionen auf den Markt, die um neue Funktionen erweitert wurden. (Bild: Kingston Digital Inc.)

Kingston Digital, die auf Flash-Speicher spezialisierte Kingston Technology-Tochter, erweitert die Ironkey D300-Produktfamilie um weitere mit zwei neuen Funktionen ausgestattete Modelle. Auf den verschlüsselten USB-Sticks gespeicherte sensible Daten seien dadurch noch besser geschützt, zudem ließen sich die unter den Bezeichnungen D300S und D300SM angebotenen Lösungen einfacher verwalten.

Zu den Neuerungen zählt, dass auf dem Gehäuse jedes Ironkey D300 Serialized (D300S) eine einmalige Seriennummer sowie ein scanbarer Barcode aufgedruckt sind. Dadurch müssen die USB-Sticks nicht länger an ein Laufwerk angeschlossen werden, um diese Information auszulesen. Dies vereinfacht deren Verwaltung, angefangen von deren Bereitstellung über die Rückgabe bis hin zu regelmäßig durchgeführten physischen Audits sowie Bestandsprüfungen und spart letztlich Zeit.

Außerdem sind die D300S-Modelle mit einer virtuellen Tastatur ausgestattet, sodass Anwender das Passwort anstelle über eine Tastatur mit einem Mausklick eingeben können. Dies soll laut Hersteller mehr Schutz vor Keyloggern bieten und für den sichereren Einsatz des Sticks auf anderen Computern sorgen.

Auch als Managed-Modelle verfügbar

Die DS300S USB-Sticks sollen voraussichtlich Ende November auf den Markt kommen, im ersten Quartal 2019 sollen dann Managed-Modelle (DS300SM) folgen. Für ihren Einsatz ist die Ironkey EMS-Software oder Safeconsole von DataLocker3 erforderlich. Dadurch lassen sich die Zugriffe und die Nutzung der USB-Sticks richtlinienbasiert über tausende Laufwerke hinweg zentral verwalten.

Die neuen USB-Sticks Ironkey DS300S und D3000SM bieten abhängig von der Variante zwischen 4 GB bis hin zu 128 GB Speicherplatz. Im Lesemodus soll sie je nach Kapazitätsstufe und verwendeter Schnittstelle (USB 3.1. Gen 1 oder USB 2.0) zwischen 30 MB/s bis hin zu maximal 250 MB/s erreichen, schreibend zwischen 12 MB/s und 85 MB/s.

Weitere Leistungsmerkmale

Wie alle Modelle der Ironkey-Familie sind auch die DS300S- und DS300SM-Modelle FIPS 140-2 Level 3 zertifiziert sowie TAA-konform und entsprechen damit den Anforderungen von Unternehmen und Behörden. Darüber hinaus arbeiten sie mit 256-Bit-AES-Verschlüsselung im XTS-Modus auf Hardware-Basis. Durch die Verschlüsselung mit Passwortsicherung werden gespeicherte Daten vor unbefugten Zugriffen geschützt.

Die Ver- und Entschlüsselung erfolgt direkt auf dem USB-Stick und hinterlässt somit keine Spuren im Hostsystem. Zudem wird der USB-Stick nach zehn ungültigen Anmeldeversuchen gesperrt, um ihn vor Brute-Force-Angriffe zu schützen.

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