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Experten-Panel zum Thema Network Attached Storage Kleine NAS-Systeme machen zusätzliche Server überflüssig

| Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Nico Litzel

Wie können Netzwerkspeicher der Einstiegsklasse zu einer Senkung der Betriebskosten beitragen, welche Features sollten sie bieten und wie steht es um den Support? Diesen Fragen stellte sich ein vierköpfiges Experten-Panel der NAS-Industrie.

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Netzwerkspeicher sind benutzerfreundlich und erschwinglich und bieten auch die Möglichkeit, Sicherungsdaten an einen anderen Standort auszulagern.
Netzwerkspeicher sind benutzerfreundlich und erschwinglich und bieten auch die Möglichkeit, Sicherungsdaten an einen anderen Standort auszulagern.
( Archiv: Vogel Business Media )
Björn Kaun, Senior Key Account Manager bei Iomega (Archiv: Vogel Business Media)

Den betrieblichen Nutzen eines Netzwerkspeichers beschreibt Björn Kaun, Senior Key Account Manager bei Iomega: „Mit einem NAS-Gerät lassen sich Daten mehrerer vernetzter Computer an einem Ort speichern. Dabei ist ein NAS der Bandsicherung und einem DAS bei Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Preis überlegen. Als erschwingliche, benutzerfreundliche Lösung bietet ein Netzwerkspeicher auch die Möglichkeit, Sicherungsdaten an einen anderen Standort auszulagern, was die Sicherheit zusätzlich erhöht.“

Ersin Akar, Product Manager bei D-Link (Archiv: Vogel Business Media)

Aus Sicht von Ersin Akar von D-Link können schon kleinere NAS-Geräte mit einer oder zwei Festplatten als Ersatz oder Ergänzung zum PC-basierten Server eingesetzt werden, um beispielsweise im Hintergrund Daten und Programme rund um die Uhr bereitzustellen oder automatisch Dateien aus dem Web herunterzuladen.

Keine großen Server-Kenntnisse notwendig

Roland Lunck, Small Business Market Manager bei Cisco (Archiv: Vogel Business Media)

Die entscheidenden Kriterien für die Anschaffung und Betrieb einer NAS-Lösung, so Roland Lunck von Cisco, sind eine schnelle effiziente Datenverwaltung ohne große Server-Kenntnisse sowie die Datensicherheit von RAID-Systemen.

„Sobald die Sicherung einzelner Systeme aufwendig und zeitraubend ist“, so Björn Kaun, „können NAS-Systeme schneller und kostengünstiger als herkömmliche Server eingesetzt werden. Die Backup-Software Retrospect ist bei Iomega ohne Aufpreis integriert und eignet sich zur Sicherung in Umgebungen, die aus mehr als einem Computer und/oder gemischten Betriebssystemen aus PC und Macintosh bestehen. Wird im Zuge des Wachstums des Unternehmens ein anspruchsvollerer Sicherungsansatz erforderlich, stehen Server-basierte Lizenz-Upgrades mit zusätzlichen Funktionalitäten zur Verfügung.“

Thomas Jell, Managing Director Central Europe von Netgear (Archiv: Vogel Business Media)

Thomas Jell von Netgear ergänzt: „Mit NAS-Lösungen besteht für kleine Unternehmen keine Notwendigkeit, zusätzliche Server anzuschaffen. In Unternehmen bis zu 500 Anwender eignen sich Netzwerkspeicher ideal als primäre Speicherlösung, für große Unternehmen sind sie eine hochperformante Zweitlösung.

Weiter mit: Betriebskosten bei der Servervirtualisierung einsparen

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