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Video-Tipp: OneDrive Personal Vault OneDrive: persönlicher Tresor in der Praxis

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Mit dem „Persönlichen Tresor“ in Microsoft OneDrive können Anwender Daten, die sie in der Cloud speichern, besonders schützen. Für den Zugriff auf den Tresor gelten verschärfte Sicherheitsregeln. Anwender erhöhen so auf einfachem Weg die Datensicherheit für ihre Cloud-Daten.

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In diesem Video-Tipp zeigen wir, wie man mit dem persönlichen Tresor von Microsoft OneDrive Daten in der Cloud schützt.
In diesem Video-Tipp zeigen wir, wie man mit dem persönlichen Tresor von Microsoft OneDrive Daten in der Cloud schützt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der persönliche Tresor ist ein geschützter Datenbereich in Microsoft OneDrive, in dem Anwender sensible Daten ablegen können. Auch wenn die Daten besonders geschützt sind, lassen sie sich dennoch überall aufrufen. Im persönlichen Tresor lassen sich die gleichen Dateien speichern wie sonst auch in OneDrive. Die nicht erlaubten Dateien sind auf der Seite „Ungültige Datei- und Dateitypen in OneDrive, OneDrive for Business und SharePoint“ zu finden.

Wie man mit dem persönlichen Tresor von Microsoft OneDrive Daten in der Cloud vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützt, zeigen wir hier im Video-Tipp und in der Bildergalerie.

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Anwender können relativ leicht Daten direkt im persönlichen Tresor speichern oder nachträglich verschieben. Das funktioniert generell wie das Speichern oder Verschieben von Dateien in andere Ordner. Wer den Datentresor nicht nutzen will, kann ihn in den Optionen deaktivieren. Dazu werden die Einstellungen von OneDrive im Webbrowser und danach der Menüpunkt „Persönlicher Tresor“ aufgerufen. Hier können mit „Deaktivieren“ bei „Persönlicher Tresor deaktivieren“ die Funktion und das entsprechende Icon entfernt werden. Sind im Tresor Dateien gespeichert, werden beim Deaktivieren die Dateien unwiederbringlich gelöscht.

Für den Zugriff auf Ordner ist eine zweistufige Authentifizierung notwendig. Außerdem wird der Ordner nach einigen Minuten automatisch wieder gesperrt. Die Zeit bis zur Sperre hängt vom eingesetzten Client ab. Beim Zugriff über Smartphones und Tablets mit dem OneDrive-Client wird der Zugriff automatisch nach drei Minuten gesperrt, beim Zugriff über den Webbrowser erst nach 20 Minuten.

Einschränkungen des persönlichen Tresors

Der persönliche Tresor hat einige Einschränkungen. In der kostenlosen Version dürfen nur drei Dateien im Tresor gespeichert werden. Wer mehr Daten im Tresor speichern will, muss auf Office 365 Home oder Personal setzen und hier ein Abonnement abschließen. In OneDrive for Business gibt es derzeit keinen Tresor.

Dateien, die im persönlichen Tresor gespeichert sind, lassen sich weder in eine Such-Engine integrieren noch mit anderen Benutzern teilen. Um Dateien im Tresor mit anderen Anwendern zu teilen, muss die Datei aus dem Tresor in einen anderen Ordner verschoben werden.

Dateien im persönlichen Tresor können auf dem PC oder im Web bearbeitet werden. Wenn die Bearbeitung auf einem Smartphone erfolgen soll, muss die Datei erst aus dem Tresor verschoben werden. Die Dateien erscheinen allerdings auch in der Liste der zuletzt bearbeitenden Dateien. Das muss bei der Verwendung auf öffentlichen Computern berücksichtigt werden.

Wie man mit dem persönlichen Tresor von Microsoft OneDrive Daten in der Cloud vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützt, zeigen wir hier im Video-Tipp und in der Bildergalerie.

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Auf Datentresor zugreifen

Beim Zugreifen auf den Datentresor über den Webbrowser müssen sich Anwender also erneut authentifizieren, damit der Zugriff gestattet wird. Um auf den Tresor zuzugreifen, empfiehlt Microsoft Firefox, Chrome oder Edge. Normalerweise funktionieren auch andere Browser. Auch der entsprechende Inkognito-Modus kann genutzt werden.

Zuerst erfolgt die Anmeldung an OneDrive, und anschließend muss für den Zugriff auf den Tresor eine zweite Authentifizierung erfolgen. OneDrive blendet dazu Optionen ein. Hier können entweder der Code per E-Mail zu einer alternativen E-Mail-Adresse geschickt oder eine SMS zu einer Telefonnummer genutzt werden. Auch die Verwendung der Authentifizierungs-App für Microsoft-Konten ist möglich.

Danach wird der Inhalt des Tresors geöffnet. Wer den OneDrive-Client in Windows installiert hat, kann ebenfalls auf den Tresor zugreifen. Dazu wird im OneDrive-Client eine Verknüpfung eingeblendet, über die der Zugriff möglich ist. Auch hier muss aber eine erneute Authentifizierung stattfinden, genauso wie beim Webzugriff. Daher blendet der OneDrive-Client die Optionen für die zweite Anmeldung auch hier ein.

Über das Kontextmenü des OneDrive-Clients wird die Option „Persönlichen Tresor entsperren“ angezeigt. Durch die Auswahl der Option muss sich der Anwender mit der zweiten Authentifizierungsmethode neu anmelden. Auf demselben Weg kann der Tresor auch wieder gesperrt werden.

Neben dem Webzugriff und dem Zugriff über den OneDrive-Client in Windows kann der persönliche Tresor auch in den OneDrive-Apps für iOS und Android genutzt werden. Hier stehen weitere Authentifizierungsoptionen zur Verfügung, zum Beispiel Face ID oder Touch ID.

Sobald der Ordner entsperrt ist, kann der Zugriff auf die enthaltenen Dateien erfolgen. Allerdings können die Dateien nicht in die Windows-Suche integriert werden.

Gelöschte Dateien aus dem Tresor verwalten

Werden Dateien im Tresor gelöscht, verschiebt OneDrive sie in den Papierkorb. Die Dateien werden im Papierkorb aber nicht angezeigt. Erst wenn der Tresor entsperrt wird, zeigt OneDrive im Papierkorb auch die gelöschten Dateien des Tresors an.

Datentresor konfigurieren

Die Konfiguration für den Datentresor erfolgt über die Weboberfläche von OneDrive. Hier steht in den Einstellungen der Menüpunkt „Persönlicher Tresor“ zur Verfügung. Wie beim Zugriff auf die Daten des Tresors muss auch bei der Anpassung der Optionen eine erneute Authentifizierung erfolgen.

Nach der Authentifizierung können mit „Verwalten“ die Einstellungen des Tresors aufgerufen werden. Hier lässt sich vor allem steuern, welche E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für die Verifizierung genutzt werden sollen. Hier lassen sich Optionen hinzufügen und auch entfernen.

Wie man mit dem persönlichen Tresor von Microsoft OneDrive Daten in der Cloud vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützt, zeigen wir hier im Video-Tipp und in der Bildergalerie.

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