PoINT realisiert Tiered-Storage-Lösung bei den St.-Augustinus-Kliniken

Optimierte Speicherinfrastruktur dank Tiered Storage Software

| Autor / Redakteur: Thomas Thalmann / Nico Litzel

Das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss ist eine von 18 Einrichtungen des Verbundes.
Das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss ist eine von 18 Einrichtungen des Verbundes.

Mit dem PoINT Storage Manager gelang den St.-Augustinus-Kliniken die effektivere Nutzung ihrer Primärspeichersysteme sowie die Einhaltung der Compliance.

Die St.-Augustinus-Kliniken gehören zu den erfolgreichsten Unternehmen im Gesundheits- und Sozialbereich am Niederrhein. Zur Unternehmensgruppe zählen 18 Einrichtungen: Krankenhäuser, Kliniken, Psychiatrien, Wohn- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderung sowie Wohn- und Pflegehäuser für Senioren. Heute versorgen knapp 4.200 Mitarbeiter jährlich rund 47.000 Menschen stationär und fast 90.000 Menschen ambulant.

Die Herausforderung

Im IT-Bereich setzt man auf die FAS-Storage-Lösungen mit entsprechenden MetroCluster-Konfigurationen von NetApp. Die stetig steigende Datenmenge führte zu der Anforderung, inaktive Daten (rund 50 Terabyte) aus den hochperformanten redundanten MetroCluster-Systemen transparent auszulagern und auf SATA-RAID-basierenden NetApp-FAS-Systemen abzulegen. Die ausgelagerten Daten sollten zwecks zusätzlicher Sicherheit auch auf eine bereits vorhandene Quantum-LTO-Library repliziert und damit archiviert werden.

Die Lösung

Der Leiter des Bereichs Systemintegration Christoph Sulik hatte die Aufgabe, eine Lösung einzuführen, die die Anforderungen durch Realisierung einer Tiered-Storage-Architektur erfüllt. „Wir haben die Produkte unterschiedlicher Hersteller bewertet und uns für die Software-Lösung der Firma PoINT Software & Systems entschieden, da sie einen ganzheitlichen Ansatz bietet, der alle unsere Anforderungen erfüllt und auch von NetApp empfohlen wird“, erläutert Sulik.

Insbesondere die integrierte Unterstützung der Quantum i500 Tape Library im PoINT Storage Manager war ein Kriterium für die Wahl des Produkts der Firma PoINT. Ein weiterer Pluspunkt ist die sogenannte „Pass-Through“-Funktion der Software, die von den betrachteten Wettbewerbern nicht unterstützt wird. Im täglichen Betrieb (z. B. bei Befundungen) werden von den Applikationen häufig nur bestimmte Daten (z. B. nur die Behandlungs- und Untersuchungsdaten) einer gespeicherten Datei benötigt, die eine kleine Teilmenge der Gesamtdatei ausmachen. Falls die entsprechende Datei bereits ausgelagert ist, sollte es in diesen Fällen nicht zu einer Wiedereinlagerung dieser Datei in den Primärspeicher kommen, so die Anforderung der Kliniken. Der im PoINT Storage Manager implementierte „Pass-Through“-Ansatz löst dieses Problem, indem die angeforderten Blöcke ohne Wiedereinlagerung in den Primärspeicher direkt an die Applikation geliefert werden.

Schnelle Installation

Die Ausfallsicherheit wurde durch die Cluster-Version des PoINT Storage Manager sichergestellt, die in einem Windows Server Cluster installiert wurde. Die Installation und der Beginn des Testbetriebs waren in weniger als einem Tag möglich. „Nicht nur das Produkt von PoINT, sondern auch der sehr gute Support und die Bereitschaft, projektspezifische Erweiterungen für uns bereitzustellen, haben unsere Entscheidung bestätigt“, fasst Sulik zusammen.

Ergänzendes zum Thema
 
Die Lösung im Überblick

Durch die Tiered-Storage-Architektur mithilfe des PoINT Storage Manager können die Kliniken ihre Storage-Kosten deutlich senken. Die NetApp-MetroCluster-Systeme lassen sich jetzt wesentlich effizienter nutzen, und mit Einbeziehung der vorhandenen Tape Library wird zusätzlich die Compliance sichergestellt.

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