Cloud-native Datensicherung für Flash-Speicher

Pure Storage präsentiert Objectengine

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Mit dem Einsatz von Objectengine von Pure Storage sollen sich Daten in kürzester Zeit über On-Premise- und Cloud-Umgebungen hinweg durchgängig sichern sowie wiederherstellen lassen.
Mit dem Einsatz von Objectengine von Pure Storage sollen sich Daten in kürzester Zeit über On-Premise- und Cloud-Umgebungen hinweg durchgängig sichern sowie wiederherstellen lassen. (Bild: Pure Storage)

Gerade einmal sechs Monate sind seit der Übernahme des Spezialisten für Deduplizierung und Datenverwaltung Storreduce seitens Pure Storage ins Land gezogen. Jetzt trägt die Akquisition erste Früchte: Mit Objectengine bringt der Hersteller die nach eigener Aussage branchenweit erste Plattform auf den Markt, deren Einsatz die Umstellung bestehender Datensicherungsstrategie auf einen „Flash-to-Flash-to-Cloud“-Ansatz ermöglichen soll.

Die Objectengine-Plattform soll für besonders schnelle Restores sorgen und nutzt dazu Cloud-Technologie von Storreduce. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen ließen sich Daten in On-Premise- und Cloud-Umgebungen übergreifend sowie schneller sichern und wiederherstellen. Dies ermögliche Unternehmen unter anderem auf einen „On-Demand“-Ansatz umzustellen.

„Zu lange Zeit waren Backup und Sicherung eher eine Versicherungspolice als ein strategischer Mehrwert. Im heutigen, äußerst wettbewerbsintensiven Umfeld benötigen Unternehmen alle erdenklichen Vorteile, um sicherzustellen, dass sie den größtmöglichen Nutzen aus ihren Daten ziehen. Dies bedeutet eine schnelle Wiederherstellung, um sicherzustellen, dass die Daten so schnell wie möglich wieder im produktiven Einsatz sind. Moderne Unternehmen können es sich einfach nicht leisten, Tage oder Wochen zu warten“, erklärt Matt Burr, General Manager für Flash-Blade von Pure Storage.

Flash-Speicher als Grundlage

Objectengine nutzt einen „Flash-to-Flash-to-Cloud“-Ansatz. Strenge Backup- und Restore-SLAs sollen sich einhalten lassen, ohne dazu hierfür bestehende Backup-Workflows verändert werden müssen.

Die neue Lösung spielt mit Software gängiger Anbieter wie Veritas, Veeam oder Commvault zusammen. Laut Pure Storage können Anwender die betriebswirtschaftlichen Vorteile der Cloud und eines Pay-as-you-go-Modells kombinieren. Zudem sind sie im Ernstfall innerhalb weniger Minuten wieder online.

Zwei Varianten zum Start

Zwei ObjectEngine-Appliances in Kombination mit einem FlashBlade-System von Pure Storage.
Zwei ObjectEngine-Appliances in Kombination mit einem FlashBlade-System von Pure Storage. (Bild: Pure Storage)

Zum Auftakt wird Pure Storage die Objectengine in zwei Varianten anbieten: Objectengine//A erreicht bis zu 25 Terabyte pro Stunde an Backup-Leistung und bis zu 15 Terabyte pro Stunde bei der Wiederherstellung. Dies führt laut Hersteller dazu, dass sich die Speicher- und Bandbreitenkosten bis zu 97 Prozent reduzieren lassen.

Die zweite Version Objectengine//Cloud stellt eine sichere, unternehmenstaugliche Plattform dar. Sie verfügt über eine Cloud-Objektspeicher-Virtualisierungsschicht, die „11-Nines“-Haltbarkeit erreicht. Zum Funktionsumfang zählen eine native S3-Schnittstelle, ein intern replizierter globaler Namensraum und eine zentrale Datenoberfläche für die gesamte Hybrid-Cloud-Umgebung. Hinzu kommt eine nahezu lineare Skalierung auf mehr als 100 Petabyte und bis zu 100 Terabyte pro Stunde in die Cloud.

Laut Pure Storage wird die Objectengine im Laufe des ersten Halbjahrs 2019 allgemein verfügbar sein.

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