Bis zu 3,84 TB Kapazität und integrierte Durawrite-Technologie

Seagate erweitert Nytro 1000 SAS-SSD-Familie

| Redakteur: Tina Billo

Mit der Nytro 1351 und 1551 hatte Seagate auf dem diesjährigen Enterprise Flash Summit zwei neue Enterprise-Flash-Speicher im Gepäck.
Mit der Nytro 1351 und 1551 hatte Seagate auf dem diesjährigen Enterprise Flash Summit zwei neue Enterprise-Flash-Speicher im Gepäck. (Bild: Seagate)

Seagate baut sein Angebot an für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud-Infrastrukturen gedachten Enterprise-Flash-Speichern der Nytro 1000er-Serie weiter aus. Als Hauptunterscheidungsmerkmal gegenüber vergleichbaren Produkten hebt der Hersteller die Integration der hauseigenen Durawrite-Technik hervor, die den Speicherbedarf senke und die Leistung beschleunige.

Beide neuen Modelle setzen auf TLC (Triple-Level Cell) 3D NAND-Chips mit 64 Lagen auf, die vom Joint Venture Toshiba Memory und Western Digital stammen. Aufgrund der SATA-Schnittstelle, die eine Geschwindigkeit von 6 GB/s unterstützt, bieten sie sich laut Seagate als Ersatz für klassische Festplatten an.

Dabei eigne sich die Nytro 1351-SSD vor allem für gemischte OLTP-Datenbank-, VDI-, und Cloud-Workloads. Das Nytro 1551-Laufwerk sei hingegen für leseintensive Anwendungen, Tiered-Storage-Analysen und Webserver konzipiert.

Nahezu deckungsgleiche Spezifikationen

Die neuen Modelle kommen im 2,5-Zoll-Format mit 7 Millimeter Bauhöhe und unterschiedlichen Kapazitäten, die jeweils von 240 Gigabyte bis hin zu 3,84 Terabyte reichen. Beide Varianten bieten zudem die gleichen sequentiellen Transferraten - beim Schreiben sollen sie bis zu 535 MB/s und beim Lesen 560 MB/s erreichen. Auch die für zufällige Zugriffe angegebenen Werte sind identisch. Abhängig von der Speicherkapazität der Lösungen soll die erzielbare Leseleistung in der Spitze bei 85.000 IOPS (Ein-/Ausgabevorgänge pro Sekunde) liegen, schreibend bei 55.000 IOPS.

Lediglich die Gesamtschreibleistung angehend gibt es Unterschiede. Die Nytro 1351 verträgt je nach Variante angefangen von 435 bis zu 7.000 Terabyte an Schreibvorgängen. Die Nytro 1551 schafft ein wenig mehr - hier gibt der Speicherhersteller zwischen 1.300 bis 21.000 TBW (Total Bytes Written) an. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures) beziffert Seagate mit zwei Millionen Stunden.

Durawrite-Technik erhöht Lebendauer

Mit der integrierten Durawrite-Technik, einer verlustfreien Datenkomprimierungstechnik, will Seagate dem mit NAND-Flash verbundenen Problem der Leistungsabnahme bei einer zunehmenden Zahl an geschriebenen Daten begegnen. Nach Angabe des Herstellers ließe sich durch ihren Einsatz der Speicherbedarf bis zu 50 Prozent senken. Das wiederum führe zu einer längeren Lebensdauer der SSDs.

Als besonderes Alleinstellungsmerkmal sieht Seagate die integrierte Durawrite-Technik an. Diese soll neben einer höheren Leistung für eine längere Lebensdauer und geringere Gesamtbetriebskosten sorgen.
Als besonderes Alleinstellungsmerkmal sieht Seagate die integrierte Durawrite-Technik an. Diese soll neben einer höheren Leistung für eine längere Lebensdauer und geringere Gesamtbetriebskosten sorgen. (Bild: Seagate)

Darüber hinaus soll die zufällige Schreib-/Leseleistung verglichen mit anderen am Markt verfügbaren Lösungen der gleichen Kategorie um das bis zu 3,5-fache höher sein. Ein weiterer Pluspunkt sei die geringere Leistungsaufnahme - 1,1 bis 1,2 Watt im Leerlauf, 2,3 bis 3,5 Watt im Betrieb. Das spare Strom- und Kühlkosten.

Preise und Verfügbarkeit

Die Nytro 1351 und die Nytro 1551 mit 5-Jahres-Garantie sollen voraussichtlich ab Herbst erhältlich sein. Preise hat Seagate noch nicht genannt.

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