Cloud-Speicher für Home-Office und Gruppen aus Deutschland Sicherer Datenaustausch zwischen Arbeitsgruppen mit TeamDrive

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Elke Witmer-Goßner

Bei TeamDrive handelt es sich um einen Datenspeicher, mit dem relativ einfach Daten zwischen Anwendern ausgetauscht werden können. Für mobile Benutzer und Anwender im Home-Office kann der Speicher eine ideale Ergänzung zum Datenaustausch sein.

Der deutsche Cloud-Service TeamDrive bietet unternehmensübergreifendes, gemeinsames Arbeiten an Dateien, mit höchstmöglichem Datenschutz und größter Datensicherheit.
Der deutsche Cloud-Service TeamDrive bietet unternehmensübergreifendes, gemeinsames Arbeiten an Dateien, mit höchstmöglichem Datenschutz und größter Datensicherheit.
(Bild: © sapsan777 - stock.adobe.com)

TeamDrive ist ein DSGVO-zertifizierter Cloud-Speicher aus Deutschland, mit dem Anwender über das Internet Daten austauschen können. Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt. Die Software kann 30 Tage kostenlos genutzt werden. Danach können Privatanwender TeamDrive weiter kostenlos nutzen und 2 GB Daten speichern.

Der Vorteil bei der Verwendung von TeamDrive ist klar die DSGVO-Zertifizierung und die Möglichkeit, den Datenschutz bei der Verwendung des Cloud-Speichers jederzeit sicherstellen zu können. Da das Unternehmen aus Deutschland kommt, gelten die strengen deutschen und europäischen Richtlinien für den Datenschutz.

TeamDrive im Überblick

Wer TeamDrive professionell einsetzen will, kann eine der kostenpflichtigen Versionen buchen. Die Preise liegen bei etwa 60 Euro pro Jahr mit 10 GB Speicherplatz für einen Benutzer und 300 Euro pro Jahr für fünf Benutzer und 100 GB Speicherplatz. Für 100 Euro pro Jahr kann zusätzlicher Speicher dazugebucht werden.

Im Fokus von TeamDrive sind eindeutig Anwender, die professionell im Team gemeinsam an Dokumenten arbeiten, aber an unterschiedlichen Orten zugreifen wollen. Wie bei anderen Cloud-Speichern auch können lokale Verzeichnisse auf einem Rechner mit dem Cloud-Speicher synchronisiert werden. Wenn keine Internetverbindung besteht, können Anwender auch offline mit den Daten arbeiten. Bei der nächsten Anbindung an das Internet synchronisiert der Client die Daten wieder.

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TeamDrive nutzen

TeamDrive bietet einen Client für Windows sowie Apps für Android und iOS. Auch die Integration mit WebDAV als Netzlaufwerk sind mit Windows und Linux möglich. TeamDrive ist darauf ausgerichtet, Daten zwischen Teams synchron zu halten. Daher haben Administratoren eines Kontos auch die Möglichkeit, anderen Benutzern Zugriff auf einzelne Ordner zu gewähren und dabei mit unterschiedlichen Rechten zu arbeiten.

Das ermöglicht das Synchronisieren von verschiedenen Verzeichnissen in einem Speicher mit unterschiedlichen Rechnern und Anwendern. Für die Einrichtung von TeamDrive wird zunächst der Windows-Client installiert, oder die Anmeldung erfolgt mit dem Webclient. Über den Windows-Client können viele Einstellungen angepasst werden, die zur Verwendung von TeamDrive wichtig sind. Hier werden zum Beispiel die „Spaces“ angelegt, welche die Basis für die Datenspeicherung darstellen.

Für den Windows-Client stehen ebenfalls Einstellungen zur Verfügung. Diese sind im Client über das Zahnradsymbol oben links zu erreichen. Hier sind verschiedene Menüpunkte zu finden, über die auch der Speicherort der lokalen Verzeichnisse für die Synchronisierung der Spaces zu sehen ist.

Spaces erstellen und konfigurieren

Spaces können direkt im Windows-Client erstellt werden. Einfach ausgedrückt, handelt es sich bei den Spaces um Ordner, auf deren Basis Freigaben für unterschiedliche Anwender erstellt werden können. In einem Space können natürlich weitere Unterordner erstellt werden. Spaces haben zunächst die Aufgabe, einen Überordner zur Verfügung zu stellen, in dem Dokumente gespeichert werden können. Sollen Mitglieder des Teams unterschiedliche Rechte für verschiedene Dokumente erhalten, ist es sinnvoll, mit verschiedenen Spaces zu arbeiten und in einem Space nur die Mitglieder aufzunehmen, die Zugriff auf die Daten erhalten sollen.

Spaces werden über „Space erstellen“ im Webclient oder Windows-Client erstellt. Natürlich können auch mehrere Spaces erstellt werden, zum Beispiel für verschiedene Arten von Dokumenten oder Einsatzgebiete. Beim Erstellen von neuen Spaces können auch Aufbewahrungsfristen definiert werden, mit denen auch sichergestellt werden kann, dass Dateien vor Ablauf der Frist gelöscht werden.

Der Name von Spaces und die Einstellungen können jederzeit angepasst werden. Bei „Aktive Spaces“ sind die vorhandenen Spaces zu erkennen. Wird mit der Maus über den Space im Windows-Client gefahren, blendet der Client Icons ein, mit denen Anpassungen vorgenommen werden können. Durch einen Klick auf das i-Symbol werden umfassende Informationen zum Space angezeigt. Dazu gehören Größe der gespeicherten Dateien, Mitglieder, die Zugriff auf die Daten im Space haben, und die letzten Aktivitäten, die für den Space ausgeführt wurden.

Bei der Installation des Windows-Clients wird im Dokumentenverzeichnis von Windows automatisch das Verzeichnis „Spaces“ angelegt. Hier sind die einzelnen Spaces zu sehen, die in TeamDrive angelegt worden sind. Die Spaces werden automatisch jeweils in einen Unterordner synchronisiert. Die Synchronisierung kann in den Einstellungen eines Spaces auch deaktiviert werden. Dazu steht ein eigenes Icon zur Verfügung. Legen Anwender in einem Space Unterordner an, dann synchronisiert der Client diese natürlich ebenfalls.

Rechte für Spaces und Dokumente vergeben

Einer der größten Vorteile von TeamDrive besteht sicherlich darin, dass sich in den Spaces Mitglieder einladen lassen und Berechtigungen vergeben werden können. Über das Symbol „Einladen“ erscheint ein Fenster, in dem die E-Mail-Adresse des Anwenders eingegeben werden kann. Die Einladung selbst kann mit einem Kennwort geschützt werden. Der Client verschickt die Einladungs-E-Mail automatisch. Hier muss aber darauf geachtet werden, dass diese bei dem neuen Mitglied nicht in den Spam-Ordner verschoben wird.

Wenn sich ein Benutzer an seinem Windows-Client anmeldet, sind die Einladungen für die verschiedenen Spaces unter dem Menüpunkt „Einladungen“ zu sehen. Mitglieder eines Spaces müssen ebenfalls den TeamDrive-Client installieren und ein (kostenloses) Konto anlegen, mit dem sie sich am Client anmelden. Wie bei Spaces können auch für Benutzer Einstellungen angepasst werden.

Zieht man die Maus über den Mitgliedernamen eines Spaces, kann durch die Auswahl der verschiedenen Icons eine Anpassung des Mitglieds vorgenommen werden. Hier sind auch die Rechte eines Mitglieds anpassbar. Benutzer können Lese-, Schreib- und Administratorenrechte erhalten. Auch Superuser-Rechte und anonymes Lesen sind möglich. Bei allen Mitgliedern wird der Space über ihren Windows-Client oder beim Zugriff auf den Web-Client synchron gehalten. Benutzer können auf die Daten des Spaces mit den Rechten zugreifen, die ein Administrator des Spaces festgelegt hat.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist