Im Speicher-Manager auf einem Synology-NAS erstellen Sie in DSM neue Speicherpools und in den Pools die Volumes. Unser Tipp zeigt, was Sie dazu wissen müssen, und führt durch die Erstellung.
Speicherpools in einem Synology-NAS erstellen: So geht’s.
(Bild: the_lightwriter - stock.adobe.com)
Zunächst sollte in DSM (DiskStation Manager) der Speicher-Manager aufgerufen und über den Menüpunkt „HDD/SSD“ überprüft werden, ob die physischen Datenträger richtig erkannt wurden und problemlos funktionieren. Über den Menüpunkt „Überblick“ ist ebenfalls zu sehen, welche Laufwerke in den Schächten verbaut sind. Durch einen Klick auf ein Laufwerk springt DSM direkt zu „HDD/SSD“ und zeigt den Integritätsstatus an.
Speicherpools strukturieren physische Datenträger
Über die Schaltfläche „Jetzt Erstellen“ im Menüpunkt „Speicher“ des Speicher-Managers startet der Assistent zum Einrichten eines Speicherpools. Ein Speicherpool erstreckt sich über einzelne oder mehrere physische Laufwerke auf dem NAS. Es ist daher auch möglich, mehrere Speicherpools zu erstellen, zum Beispiel, um private und berufliche Daten oder Daten für verschiedene Personen oder Gruppen, die das NAS nutzen, zu trennen.
Mit „Start“ wird mit der Erstellung des ersten Speicherpools begonnen. Abhängig von den verbauten Laufwerken, können unterschiedliche RAID-Systeme zum Einsatz kommen. Bei Synology Hybrid Raid (SHR) übernimmt das NAS die Verwaltung des RAIDs und setzt dabei auf ein in Linux integriertes RAID-System. Wenn zwei Laufwerke verbaut sind, kann RAID 1 sinnvoll sein, da in diesem Fall alle Daten gespiegelt werden.
Nach der Auswahl des gewünschten RAID-Systems werden die Laufwerke ausgewählt, die der Speicherpool nutzen soll. Bei RAID 1 müssen das zwei Laufwerke sein. Im Anschluss können die Laufwerke überprüft werden, oder die Überprüfung wird durch Auswahl von „Laufwerksprüfung überspringen“ nicht durchgeführt. Bei der Neueinrichtung eines NAS kann es sinnvoll sein, die Überprüfung einmal durchzuführen, damit sichergestellt ist, dass alle Laufwerke fehlerfrei funktionieren.
Volumes erstellen und Dateisystem auswählen
Für die Datenspeicherung werden mindestens ein Speicherpool und ein Volume benötigt. Daher führt der Assistent im Rahmen der Einrichtung eines Speicherpools durch die Erstellung eines Volumes. Während Speicherpools die physischen Datenträger strukturieren, sind Volumes immer Bestandteile eines einzelnen Speicherpools und teilen diesen wiederum in verschiedene Strukturen auf. Ein Volume muss nicht unbedingt die maximale Größe des Speicherpools erhalten. Genauso wie verschiedene Datenträger durch verschiedene Speicherpools strukturiert werden können, ist es möglich, Speicherpools in unterschiedliche Volumes aufzuteilen, um wieder Ordnung in die Speicherung der Daten zu bringen.
Beim Erstellen eines Volumes wird auch das Dateisystem ausgewählt, mit dem das Volume formatiert wird. Hier ist Btrfs sinnvoll, es kann aber auch ext4 zum Einsatz kommen. Nach der Auswahl des Dateisystems können Speicherpool und erstes Volume mit „Übernehmen“ erstellt werden. Danach stehen Speicherpool und Laufwerk zur Verfügung.
Die Verwaltung zeigen wir in Teil 2 dieser Speichertippreihe.
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