Western Digital WD Black und Sandisk Pro Blade SSDs für Gamer und Kreativprofis

Von Klaus Länger

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Western Digital erweitert das Portfolio an Gaming-SSDs um das schnelle WD-Black-Modell SN850X sowie die externe P40. Für Kreative ist die skalierbare Sandisk Pro Blade SSD mit Einschüben für den mobilen Einsatz und den Desktop bestimmt.

Die WD Black SN850X von Western Digital wartet nicht nur mit einem PCIe-Gen4-Interface auf, sondern auch noch mit einigen zusätzlichen Funktionen, wie Predictive Loading und einer minimierten Latenz.
Die WD Black SN850X von Western Digital wartet nicht nur mit einem PCIe-Gen4-Interface auf, sondern auch noch mit einigen zusätzlichen Funktionen, wie Predictive Loading und einer minimierten Latenz.
(Bild: Western Digital )

Bei zu 7.300 MB/s soll die WD Black SN850x laut Western Digital beim sequenziellen Lesen erreichen. Damit ist die für den Sommer angekündigte M.2-SSD mit PCI-Express-Gen4-Interface noch einmal 300 MB/s schneller als die bisherige SN850. Zudem ist die auf der neuen BICS5-Technologie basierende SSD nun auch mit mit einer Kapazität von bis zu vier TB erhältlich. Bei der SN850 sind zwei TB das Maximum.

Der Hersteller verspricht für das neue Modell der M.2-Gaming-SSD zudem einige Game-Mode-2.0-Funktionen, die bei Spielen zusätzliche Performance bringen sollen und über die Windows-Software WD Black Dashboard konfigurierbar sind. Mit Predictive Loading soll die SSD vorhersehen, welche Daten für ein Spiel relevant sind, und sie im Vorfeld in den DRAM-Cache laden. Für eine minimierte Latenz soll die Priorisierung für Spieledaten sorgen und für eine höher Dauerleistung ein adaptives Temperaturmanagement. Die 1-TB- und die 2-TB-Version der SSD werden auch mit einem Kühlkörper verfügbar sein, den beispielsweise Sony für den Einsatz in der PS5 empfiehlt.

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Externe Gaming-SSD mit RGB-Beleuchtung

Ebenfalls im Sommer kommt die externe SSD WD Black P40 Game Drive auf den Markt. Der kompakte und stoßfeste Datenspeicher verfügt für den Anschluss an PC oder Notebook über eine USB-3.2-Gen2x2-Schnittstelle, die bei entsprechend ausgestatteten Rechnern eine Leseleistung bis zu 2.000 MB/s ermöglicht. Im Gehäuse ist eine RGB-Beleuchtung integriert, die mittels WD Black Dashboard eingestellt wird und mit einigen bestehenden RGB-Beleuchtungslösungen synchronisierbar ist. Das P4 Game Drive wird mit Speichergrößen von 500 GB, 1 TB und 2 TB angeboten.

Modulare Einschub-SSD für Foto- und Videoprofis

Die im vergangenen Jahr gestartete Marke Sandisk Professional, unter ihr laufen Speicherlösungen für Kreativprofis, wird um das Pro-Blade-Modular-SSD-System erweitert. Die Speicherlösung besteht aus dem SSD-Einschub Pro-Blade SSD Mag, dem portablen SSD-Gehäuse Pro-Blade Transport mit USB-C-Anschluss und der Pro-Blade Station mit Thunderbolt-3-Schnittstelle. Das SSD Mag ist eine M.2-SSD mit 1, 2 oder 4 TB Kapazität in einem platzsparenden, aber trotzdem robusten Aluminiumgehäuse. Western Digital nutzt hier die neue SN740-SSD als Datenträger. Für den mobilen Einsatz, etwa bei einem Videodreh, wird sie in das Pro-Blade Transport eingesteckt und lässt sich so schnell wechseln, wenn der Speicherplatz knapp wird. Für den Einsatz am Desktop oder bei sehr hohen Anforderungen an die Performance bietet der Hersteller die Pro-Blade Station mit vier parallel nutzbaren SSD-Einschüben an. Der Hersteller nennt hier gleichzeitiges Content-Offloading und die Echtzeitbearbeitung von Videos mit sehr hoher Auflösung als Beispiele.

Pro-Blade SSD Mag und Pro-Blade Transport kommen im Juni in den Handel, die Pro Blade Station folgt Ende des Jahres. Die SSD soll solo zwischen 180 (1 TB) und 600 US-Dollar und im Bundle mit dem Transportgehäuse zwischen 240 und 660 US-Dollar kosten. Für das Pro-Blade Transport als Leergehäuse nennt der Hersteller einen Preis von 70 US-Dollar.

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