Praxisbericht

Stadtwerke Saarbrücken sichern physische und virtuelle Server mit SEP Sesam

| Autor / Redakteur: Christian Egle / Nico Litzel

Ende September 2011 wurde die komplett umgebaute Zentrale Netzleitstelle (ZNL) der Stadtwerke Saarbrücken, VSE, Creos und Energis offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Ende September 2011 wurde die komplett umgebaute Zentrale Netzleitstelle (ZNL) der Stadtwerke Saarbrücken, VSE, Creos und Energis offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Bereits seit zehn Jahren verwenden die Stadtwerke Saarbrücken die Backup-Software SEP Sesam zur Sicherung der unternehmenskritischen Datenbanken und Applikationen. Beim jüngsten Projekt, dem schrittweisen Umzug von physischen Servern auf virtuelle Maschinen, vertrauen die Versorgungsbetriebe erneut SEP.

Die Stadtwerke Saarbrücken versorgen knapp 180.000 Menschen im Saarland mit Strom, Wasser und Erdgas und über 7.000 Gebäude beziehen Fernwärme. Damit das sprichwörtliche Licht im Saarland nicht ausgeht, werden die Versorgungsnetze rund um die Uhr in einer zentralen Netzleitstelle in der Landeshauptstadt überwacht.

Die entsprechenden Datenbanken und Applikationen sichert das Unternehmen seit einem Jahrzehnt mit SEP Sesam. „Ein Systemhaus, das seinerzeit eine grafische Applikation für uns entwickelt hat, hat uns SEP empfohlen“, erinnert sich Wolfgang Heep. Er und zwei weitere Kollegen betreuen die prozesstechnischen Datennetzwerke für die Netzbetriebsführung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.

„Wir waren und sind mit SEP Sesam in all den Jahren immer sehr zufrieden“, fasst der Techniker seine Erfahrungen zusammen. „Denn zum einen liefen die Datensicherungen stets zuverlässig und ohne Störungen durch. Und zum anderen konnten wir bei den seltenen Hardwareschäden die entsprechenden Server mithilfe der Datensicherung jedes Mal schnell und vollständig wiederherstellen. Dies gab uns die Sicherheit, dass wir uns auf SEP Sesam verlassen können, wenn es einmal darauf ankommt.“

Virtualisierung der IT-Umgebungen

Seit 2007 forcieren die Netzwerktechniker den Umzug der physischen Server in virtualisierte Umgebungen. Die Gründe hierfür sind leicht nachzuvollziehen: Physische Server sind bei der Anschaffung und im Unterhalt teurer als virtuelle Maschinen. Zudem sind deren Ressourcen in der Regel nicht ausgelastet und sie bieten keine Ausfallsicherheit. Da die Applikationen in der Netzleittechnik oft jahrzehntelang unverändert im Einsatz sind, fällt es schlichtweg auch schwer, in die Jahre gekommene Hardware adäquat zu ersetzen. Als virtuelle Maschinen können diese Applikationen kostengünstig und vor allem ausfallsicher weiter betrieben werden – ganz gleich, ob sie auf einem älteren Windows-, Unix- oder Linux-Betriebssystem arbeiten.

„Gerade die Tatsache, dass wir die unterschiedlichsten Betriebssysteme und Datenbanken mit einer zentralen Backup-Software sichern konnten, hat uns stets bei SEP Sesam begeistert“, sagt Wolfgang Heep. „Als wir mit der Virtualisierung starteten, hat SEP Sesam das noch nicht unterstützt – und wir haben uns ernsthaft auf dem Markt nach alternativen Backup-Lösungen umgesehen. Diese konnten uns jedoch weder hinsichtlich ihrer Funktionalität überzeugen, noch konnten sie mit SEP Sesam im Preis konkurrieren.“ Im Herbst 2009 veröffentlichte SEP dann die Unterstützung für virtualisierte Umgebungen. Und damit waren die Gedankenspiele zur Ablösung von SEP Sesam endgültig vom Tisch.

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