FlashStation FS3017 vorgestellt

Synology bietet All-Flash-NAS für Unternehmen an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit der FlashStation FS3017 bietet Synology nun auch ein All-Flash-NAS an.
Mit der FlashStation FS3017 bietet Synology nun auch ein All-Flash-NAS an. (Bild: Synology)

Mit der FlashStation FS3017 hat Synology sein erstes All-Flash-NAS auf den Markt gebracht. Das System fasst 24 SSDs und erreicht bis zu 200.000 4K Random Write IOPS.

Die FS3017 basiert auf zwei Xeon-E5-2650-Prozessoren von Intel, die jeweils über sechs Rechenkerne verfügen und mit 2,4 Gigahertz Taktfrequenz arbeiten. Als Hauptspeicher stehen 64 Gigabyte DDR4-ECC-RDIMM bereit, die sich bei Bedarf auf bis zu 512 Gigabyte erweitern lassen.

An Schnittstellen sind unter anderem je zwei 10GbE-Ports, USB-3.0-Anschlüsse und PCIe-3.0-Steckplätze vorhanden. Letztere dienen zur optionalen Ergänzung von zusätzlichen 10GbE-, 25-GbE- oder 40GbE-Netzwerkkarten.

Neuer RAID-Schutz

Auf zwei Höheneinheiten finden insgesamt 24 SSDs oder Festplatten im 2,5-Zoll-Format Platz. Unter den unterstützten RAID-Typen findet sich auch eine Neuheit: „Mit Synologys neuer selbstentwickelter Funktion RAID F1 werden Paritätsbits über alle SSDs hinweg ungleichmäßig verteilt, um RAID-Abstürze zu vermeiden", erklärt Synologys Vice President Vic Hsu. „Wenn die älteste SSD durch die Bearbeitung der meisten schreibintensiven Vorgänge verschleißt, können Anwender diese einfach ohne Unterbrechung des RAIDs durch eine neue SSD ersetzen“, ergänzt er.

Als Betriebssystem kommt der hauseigene DiskStation Manager (DSM) zum Einsatz. Er bietet unter anderem integrierte Snapshot-Replikation und eine Virtualisierungslösung für VMware, Citrix, Hyper-V und OpenStack. Laut Synlogy eignet sich die FS3017 vor allem für Big-Data-Analyse, Videonachbearbeitung, Virtualisierung oder Datenbankanwendungen, die alle hohe Leistung und kurze Latenzen erfordern. Die FlashStation FS3017 ist ab sofort verfügbar.

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