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Entscheidende Faktoren
Es stellt sich mithin die Frage, inwieweit die mit der WAN-Optimierung verbunden Technologien eine integrale Rolle im neuen Cloud-Paradigma übernehmen können. Dazu seien folgende Faktoren benannt:
- Die Anzahl der Unternehmen, die Remoteccess-Technologien verwenden werden, wird bei der Nutzung von Cloud Services stark steigen – schließlich wird via WAN auf diese Dienste zugegriffen werden.
- Unternehmen werden auf eine größere Anzahl von Data Centern (DC) zugreifen. Der Idealfall, dass auf eine einzige „Große Cloud“ zugegriffen werden kann, wird zunächst mit großer Wahrscheinlichkeit nicht eintreten. Vielmehr werden Unternehmen kritische Daten, die sie erst einmal nicht Cloud Services anvertrauen wollen, in eigenen Rechenzentren vorhalten.
- Cloud Service Provider werden mit Sicherheit mehrere DCs unterhalten, schon alleine vor dem Hintergrund landesspezifischer gesetzlicher Anforderungen.
- Cloud-DCs sind (weit) vom Anwender entfernt.
- Es wird nach wie vor Applikationen in der Cloud geben, die transaktionsintensive („chatty“) Protokolle verwenden werden – sogenannte Legacy Applications.
- Die Abstraktion von Diensten in Clouds adressiert nicht die physikalische Bandbreite in der WAN-Infrastruktur. Die damit zwangsweiseverbundene Existenz von Latenz wird in der Regel in der gängigen Literatur nicht behandelt. Eine große Anzahl potenzieller Anwender teilt sich eine endliche Bandbreite („Skinny-Straw-Problem“).
- Mehr und mehr Applikationen/Dienste werden über Web-Frontends via SSL angeboten werden.
Welche Herausforderungen sind zu bewältigen?
Aus den bislang beschriebenen Möglichkeiten für Cloud-Implementierungen sind drei besondere Herausforderungen hervorzuheben, die es zu bewältigen gilt:
Weiter mit: Wohin mit der WAN Acceleration Appliance in der Public Cloud?
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