Auszug aus dem IBM Storage System Kompendium

1999 bis 2005 – die Epoche der Multiplattform-Systeme und des Fibre Channel SAN und NAS, Teil 6

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OEM-Vertrag zwischen Plasmon und IBM

Im Herbst 2005 kam ein OEM-Vertrag zwischen Plasmon und IBM zustande, der es IBM erlaubt, diese Juke-Boxen unter IBM-Logo zu vermarkten. Am Anfang war der Verkauf zum Anschluss an iSeries-Server beschränkt, seit Juni 2006 können die Juke-Boxen auch an pSeries-basierende Server angeschlossen werden. Mit den Modellen 32, 80 und 174 bietet die IBM 3996 Kapazitäten von 960 Giga- bis 5,2 Terabyte an.

Im August 2007 kündigte IBM für die 3996 optischen Archivsysteme die Verwendung der neuen optischen Platten mit 60 Gigabyte in den Formaten WORM, MO und CCW an. Die neue Plattengeneration reflektiert den 2-x-Standard, basierend auf der blauen Laser-Technologie. Damit skaliert die IBM 3996 auf eine Kapazität von bis zu 10,4 Terabyte. Die kapazitiven Möglichkeiten liegen also deutlich unter den Möglichkeiten einer DR550.

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Es bleibt abzuwarten, ob – basierend auf der Blaue-Laser-Technik – ein klassischer optischer 4-x-Standard verabschiedet wird, da inzwischen andere Lösungsoptionen für die Langzeitarchivierung auf dem Markt etabliert sind.

Holografische Medien

Hinzu kommt noch die Tatsache, dass, ebenfalls auf Blaue-Laser-Technik basierend, der Standard der ersten holografischen Platte mit einer Kapazität von 150 Gigabyte im XY-Format im Jahr 2003 verabschiedet wurde, Anfang 2005 bereits der 2-x-Standard mit einer 500-Gigabyte-Platte und Ende 2005 ein 2-x-Standard als Zusatzstandard für die „Consumer“-Industrie in Form einer 300-Gigabyte-Platte. Holografische CDs und CD-ROMs lassen sich aufgrund der verwendeten Polymerbeschichtung (Kunststoff) wesentlich kostengünstiger produzieren als z. B. klassische DVDs oder im IT-Umfeld verwendete WORM-, MO- oder CCW-Platten.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem IBM-System-Storage-Kompendium. Hier finden Sie das vollständige Kompendium in Form eines Whitepapers.

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