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Such- und Archivierungsstrategie für Microsoft Office SharePoint Server 2007 Die Speicherbranche widmet sich der unternehmensweiten Dokumentensuche

| Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Nico Litzel

Microsoft Office SharePoint Server (MOSS) 2007 bietet eine Reihe von nützlichen Anwendungen, wie die Integration in Microsoft Office und ein Dokumentenmanagement. Die Leistungsfähigkeit des MOSS kommt jedoch sehr schnell an seine Grenzen, wenn beispielsweise hohe Verfügbarkeit, schnelles Backup und Suche gefragt sind. Auf der anderen Seite gibt es bereits Enterprise-Content- Management-Systeme, die eine leistungsfähige Suche und Speicherung ermöglichen.

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Werden für den Microsoft SharePoint Server 2007 Features wie Revisionssicherheit, Langzeitspeicherung und effiziente Speicherung im Petabyte-Bereich benötigt, so sind derzeit Lösungen von klassischen Storage-Anbietern gefragt.
Werden für den Microsoft SharePoint Server 2007 Features wie Revisionssicherheit, Langzeitspeicherung und effiziente Speicherung im Petabyte-Bereich benötigt, so sind derzeit Lösungen von klassischen Storage-Anbietern gefragt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Microsoft bietet derzeit zwei SharePoint-Produkte an: Windows SharePoint Services (WSS) 3.0 und Microsoft Office SharePoint Server (MOSS) 2007. Microsoft integriert WSS 3.0 als kostenlose Zugabe in Windows Server 2008 und in Windows Server 2003 R2, mit der Einschränkung, dass die Services von einer SQL-Server-Express-Edition bedient werden, die ein Speicherlimit von 4 Gigabyte hat. Ist mehr Speicher erforderlich, müssen SQL Server Standard oder -Enterprise zum SharePoint-Produkt erworben werden.

Andere Datenbank-Produkte als SQL Server können für beide SharePoint-Produkte leider nicht verwendet werden. Bei steigender Benutzerzahl und Datenvolumen muss der MOSS 2007 verwendet werden, auch weil er über eine verbesserte Verwaltungsstruktur und zusätzliche wichtige Funktionen (Enterprise-Suche, Excel-Dienste, usw.) verfügt.

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Werden Features wie Revisionssicherheit, Langzeitspeicherung und effiziente Speicherung im Petabyte-Bereich benötigt, sind derzeit Lösungen von klassischen Storage-Anbietern gefragt. Ein Vergleich zwischen den Lösungen ist durchaus erlaubt, bei den Wertungen muss man jedoch die Zielgruppe immer im Auge behalten.

Erfolgreiche Plattform MOSS 2007

Ein Grund, warum klassische Storage-Anbieter, wie IBM, NetApp oder Hitachi Data Systems den SharePoint Server „entdecken“, ist sicherlich der große Erfolg des Microsoft-Produkts. Bei 100 Millionen verkaufter Lizenzen für den Microsoft Office SharePoint Server 2007 kann man durchaus schon von einem Standardprodukt sprechen. Der Druck auf Hersteller wächst, Integrationsmöglichkeiten zu schaffen, wie IP-Insider.de bereits berichtete (siehe Links). Hersteller wie IBM bieten daher seit 2007 auch direkte Schnittstellen zur Interoperabilität mit ihren Produkten an.

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