Update von Backup- und Recovery-Produkten

EMC aktualisiert Data-Domain-Systeme, Avamar und Networker

| Redakteur: Nico Litzel

Die Data-Domain-Systeme DD2500, DD4200, DD4500 und DD7200 sind viermal schneller und zehnmal skalierbarer als die bisherigen Midrange-Data-Domain-Systeme.
Die Data-Domain-Systeme DD2500, DD4200, DD4500 und DD7200 sind viermal schneller und zehnmal skalierbarer als die bisherigen Midrange-Data-Domain-Systeme. (Bild: EMC)

EMC hat für das dritte Quartal leistungsfähigere Midrange-Modelle der Data-Domain-Linie (DD) angekündigt. Ebenfalls im dritten Quartal soll Version 7 der Data Protection Suite Avamar auf den Markt kommen, die erstmals Dateisystem- und NAS-NDMP-Backups unterstützen wird. Networker 8.1 schließlich soll enger mit DD-Systemen verzahnt und unter anderem ein Tool zum Verwalten von Snapshots erhalten.

Backup-Verantwortliche, so EMC, sehen sich einem wachsenden Druck ausgesetzt, Anforderungen von unterschiedlichsten Interessengruppen zu erfüllen: Anwender, Administratoren von virtuellen Umgebungen sowie Speicher- und Server-Admins wünschten sich mehr Kontrollmöglichkeiten und Transparenz für ihre jeweiligen Bereiche und setzten daher häufig eigene Lösungen ein. Das führe häufig zu einer heterogenen Infrastruktur, die aus teilweise fragmentierten Infastruktursilos besteht, bei denen oftmals die Frage der Zuständigkeit nicht eindeutig geklärt sei.

Mit der Protection Storage Architecture gegen den Wildwuchs

Mit den Produktlinien Data Domain, Avamar, Networker sowie Mozy und der neuen „Protection Storage Architecture“ will EMC das Backup-Chaos in heterogenen Umgebungen beseitigen. Die neue Architektur umfasse die drei Bereiche „Protection Storage“, „Source Integration“ und „Data Management Services“.

Unter Protection Storage versteht EMC die Kerninfrastruktur, die aus kosten- und leistungsoptimiertem Speicher besteht und die Basis für Disaster Recovery, Backup und Archivierung bildet. Data Source Integration nutzt Datenflüsse und Benutzeroberflächen von Datenquellen – einschließlich des Hypervisors – sowie von Anwendungen und Speichern, um unternehmensinternen Nutzern die geforderte Leistung und Transparenz zur Verfügung zu stellen. Die Data Management Services erstellen schließlich Kataloge aller Datenkopien mit Berichten und Analysen zur Nachverfolgung, um Compliance-Vorgaben zu erfüllen.

Bestandteil der „Protection Storage Architecture“ sind die im Midrange-Bereich angesiedelten Data-Domain-Systeme DD2500, DD4200, DD4500 und DD7200, die im Laufe des dritten Quartals verfügbar sein sollen. Die Speicherplattformen sind EMC zufolge im Vergleich zu den aktuell verfügbaren DD-Midrange-Systemen, die abgelöst werden, viermal schneller und zehnmal skalierbarer. Darüber hinaus unterstützen sie über 540 Datenstromtypen – dreimal soviel wie bisher.

Die kommende Data-Domain-Generation wird zudem direkte Backups von SAP HANA Studio per NFS unterstützen. Dadurch sollen Datenbankadministratoren unter SAP HANA einen wirkungsvollen Speicherschutz nutzen und gleichzeitig die Kontrolle über den Backup-Prozess behalten können, verspricht EMC.

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