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Virtual Matrix Architecture ermöglicht automatisierten Storage-Pool für VMware EMC präsentiert neues Top-System Symmetrix V-Max mit zwei Petabyte

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Mit der Virtual Matrix Architecture will EMC Hunderttausende virtuelle Server innerhalb einer Speicher-Infrastruktur unterstützen. Die passende Hardware heißt EMC Symmetrix V-Max. Das Storage-System lässt sich mit Flash-Speichern sowie SATA- und Fibre-Channel-Festplatten auf bis zu zwei Petabyte ausbauen. Administratoren sollen von Automatisierung sowie Effizienz und hohen IOPS-Werten profitieren.

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Mit der Symmetrix V-Max bietet EMC die dreifache Leistung des bisherigen Top-Systems DMX-4.
Mit der Symmetrix V-Max bietet EMC die dreifache Leistung des bisherigen Top-Systems DMX-4.
( Archiv: Vogel Business Media )

EMC hat die Storage-Lösung Symmetrix V-Max vorgestellt. Verglichen mit dem bisherigen Top-System Symmetrix DMX-4 bietet das Produkt die dreifache Leistung und Kapazität. Pro Terabyte und Datenverarbeitungsvorgang (IOP) soll das System dennoch weniger Strom verbrauchen.

Als flexibler Storage-Pool addressiert Symmetrix V-Max die steigenden Anforderungen virtualisierter Rechenzentren. Gemeinsam mit VMware-Lösungen sollen Anwender das Highend-System nutzen, um tausende virtueller Maschinen zu verwalten.

Die Ressourcen der EMC-Lösung lassen sich nach Bedarf anpassen. Mit der Thin-Provisioning-Funktion können Administratoren zugewiesenen Speicherplatz nun auch wieder verkleinern, wenn die Anforderungen sinken. Speicher wird dabei automatisiert bereitgestellt. Hierbei lasse sich ein Zeitgewinn von 95 Prozent erzielen. Daten können zudem unterbrechungsfrei zwischen Storage Tiers und RAID-Leveln über alle Laufwerke verschoben werden.

Noch für dieses Jahr kündigt EMC die Technik „Fully Automated Storage Tiering” (FAST) an. Das Verfahren hilft beim automatischen Bewegen von Daten gemäß Richtlinien und Datenmodellen. Virtuelle LUN-Funktionen sollen über 1.000 gleichzeitige Datenträger-Migrationen leisten.

Daten schützt die Symmetrix V-Max kontinuierlich per lokaler oder entfernter Replizierung. Mit der „Zero Data-Loss SRDF (Symmetrix Remote Data Facility) Extended Distance Protection (EDP)” will EMC die Replikation virtueller Serverumgebungen über mehrere Standorte hinweg optimieren. Der Hersteller verspricht eine verdoppelte Performance bei gleichzeitig halbierten Kosten.

Die Symmetrix V-Max kann mit bis zu einem Terabyte globalen Cache-Speicher und 128 auf 2,3 Gigahertz getakten Xeon-Cores ausgestattet werden. Das System nimmt bis zu 2.400 Laufwerke auf und bietet eine maximale Kapazität von zwei Petabyte. Angebunden wird die Storage-Lösung über Fibre Channel, FICON sowie Gigabit-Ethernet und iSCSI.

Die EMC Symmetrix V-Max ist ab sofort verfügbar. Als Einstiegspreis nennt EMC 250.000 US-Dollar. Wechselwillige Kunden will das Unternehmen mit einer Migration Suite unterstützen. Zudem berät der Anbieter in Finanzierungsfragen. Mit der V-Max SE (Single Engine) hat EMC darüber hinaus ein Modell mit nur einer Engine (maximal 128 Gigabyte Cache, vier Intel-Quadcore-Xeon-CPUs, zwei Controller und jeweils 16 Front-End- und Back-End-Ports) im Angebot. Hier werden die Laufwerke nicht im Cabinet, sondern im Rack verbaut. Die Aufrüstung mit zusätzlichen Engines ist bei der V-Max SE allerdings nicht möglich.

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