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Kontrolle, Co-Creation und Künstliche Intelligenz Fujitsus maßgeschneiderte Datenarchitekturen

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

In einem Komplettangebot für die „Data-driven Transformation“ vereint Fujitsu Beratungsangebote, eigene Produkte sowie Lösungen von Partnern. Dabei hat das Unternehmen insbesondere den Mittelstand im Blick und plant für Oktober eine Marktplatzplattform für Partner.

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Fujitsu betrachtet Daten als Grundlage der digitalen Transformation.
Fujitsu betrachtet Daten als Grundlage der digitalen Transformation.
(Bild: © envfx - stock.adobe.com)

Fujitsu betrachtet Daten als Grundlage der digitalen Transformation. Darum wolle man Kunden fortan bestmöglich und aus einer Hand dabei unterstützen, ebenjene Daten zu verarbeiten, zu schützen und zu monetarisieren. Ziel sind individuell maßgeschneiderte Datenarchitekturen, an denen „bei Bedarf auch Dritte“ mitwirken dürfen.

Der Anbieter spricht von einem „Co-Creation-Prozess“. Gemeinsam mit Kunden sollen „pragmatisch kreative Ansätze entwickelt“ werden, um Datenbestände optimal zu nutzen. Fujitsu selbst bringe sich mit der „Human-Centric Experience Design“-Methode (HXD) ein.

Unabhängige Software-Anbieter für AI, Deep Learning und Data Lake

Zudem wirbt der Hersteller mit einem aktualisierten Rechenzentrumsportfolio. Zu diesem gehören neben eigenen Technologien und Services auch Angebote von Partnern. Exemplarisch verweist Fujitsu auf eine tiefgreifende Erfahrung bei der Integration der Angebote von Microsoft, AWS, NetApp, VMware, Nutanix, Qumulo, Commvault, Veritas und SAP.

Aktuell erweitere man das Partnernetzwerk zudem insbesondere um unabhängige Software-Anbieter aus den Bereichen Datenanalyse, AI, Deep Learning, Data Lake und rund um das Explorieren und Kategorisieren von Daten.

Marktplatzplattform ab Oktober

Schließlich will der Hersteller sein Engagement für kleine und mittelständische Kunden verstärken. Dabei werden auch die SELECT-Channel-Partner eine zentrale Rolle spielen.

Für ebenjene SELECT-Partner startet Fujitsu ab Oktober 2020 eine „Marktplatzplattform“. Auf der Partner-zu-Partner-Plattform könnten Unternehmen zeigen, über welche Kompetenzen sie selbst verfügen, und sich mit Teilnehmern mit komplementären Fähigkeiten vernetzen. Ein „Ecosystems Hub“ ermögliche es Partnern von Fujitsu, spezialisierte Lösungen entwickeln, ihre Reichweite zu vergrößern und sich an hochwertigen Projekten zu beteiligen – was vor allem für kleinere Partner interessant sei.

Partner könnten beispielsweise Anwendungen auf der Fujitsu-Infrastruktur aufbauen und so dem spezifischen Bedarf eines vertikalen Sektors nachkommen. Gleichzeitig könnten sie aufgrund des zentralisierten Ressourcenpools Investitionen in teure, nicht zum Kerngeschäft gehörende Kompetenzen reduzieren.

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