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Server Backup Manager in der Version 5.1 verfügbar Kommerzielle Server-Backup-Software für Hosting-Anbieter

Der texanische Backup-Spezialist R1Soft stellte im Rahmen der World Hosting Days die neue Version 5.1 seines Server Backup Managers vor, der mit vielen neuen Funktionen aufwartet.

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Mit dem Server Backup Manager 5.1 bietet R1Soft eine neue Version seiner kommerziellen Backup-Software für Hosting-Anbieter an.
Mit dem Server Backup Manager 5.1 bietet R1Soft eine neue Version seiner kommerziellen Backup-Software für Hosting-Anbieter an.
(Bild: R1Soft)

Tägliche Backups mit hoher Frequenz sind gerade bei kleineren Internet Service Providern (SP) und im Small-Business-Sektor noch immer keine Selbstverständlichkeit. Manche Unternehmen scheuen die hohen Kosten von Enterprise-Backup-Lösungen. Andere fürchten, dass regelmäßige Backups zu Performance- Einbußen und Störungen des laufenden Betriebs führen.

Das US-Unternehmen R1Soft aus Houston ist bei Hosting-Anbietern weltweit für seine schnelle, skalierbare und recht kostengünstige Server-Backup-Software bekannt.

Laut Hersteller ist der Server Backup Manager die führende kommerzielle Backup-Software für Web-Hosting-Provider und kommt in kleineren und größeren Rechenzentren bei über 1.800 ISPs zum Schutz von über 250.000 Servern zum Einsatz.

Spezielle Hardware zur Sicherung ist nicht erforderlich. Die Software speichert Backups über das bestehende TCP / IP Netzwerk auf beliebige festplattenbasierte Systeme.

Neu an Version 5.1 sind eine verbesserte Dateisystem-Unterstützung, umfassendere Replikations-Optionen, Network-Throttling-Support und ein erweitertes Policy Scheduling.

Sichern auf Blockebene

Die Software ist für Windows- und Linux-Plattformen verfügbar und nutzt die CDP-Technologie (Continuous Data Protection) zum Sichern auf Block- statt auf Dateiebene. Dies verkürzt das Backup-Fenster und reduziert den Disk I/O im Vergleich zu gewöhnlichem dateibasierten vollen oder inkrementellen Sicherungen.

So lassen sich mit dem Server Backup Manager nahezu beliebig viele Backup-Tasks erstellen, ohne dass selbst bei einer sehr großen Anzahl von Dateien Performance-Einbußen für Server zu befürchten sind.

Microsoft Volume Shadow Copy Service

Die Multiplattform-Lösung sichert physikalische und virtuelle Server unter Windows und Linux (RedHat, CentOS, Ubuntu, Debian, Suse). Ferner unterstützt SBM alle relevanten Hypervisoren (ESXi, Hyper-V, Citrix XenServer, KVM) sowie Betriebssystem-/Container-Virtualisierung via Virtuozzo von Parallels. Die Netzwerk-Backup-Software besteht aus dem Backup Manager Repository Server für Windows und Linux sowie den jeweiligen Windows- oder Linux-Agenten für physische oder virtuelle Windows- oder Linux-Maschinen.

Die Software sichert zudem Microsoft SQL Server, Exchange 2007/2010 sowie MySQL Enterprise, MySQl Community, MariaDB und Percona Server. Spezielle Anforderungen wie offene Dateien stellen dabei kein Problem dar, da die Software den Microsoft Volume Shadow Copy Service (VSS ) unterstützt.

Onsite & Offsite-Backups

Über das Webinterface lassen sich sämtliche Backups und Wiederherstellungsprozesse wahlweise anhand zuvor erstellter Wiederherstellungspunkte oder durch individuelles Selektieren von Dateien im integrierten Dateiexplorer remote verwalten. Mithilfe solcher Backup-Regeln lässt sich das Archivieren von Daten in bestimmten Abständen einfach an die speziellen Anforderungen jedes Unternehmens anpassen.

Die vom Hersteller entwickelte und in die SMB-Software integrierte Portable-Laufwerk-Safe-Technik ermöglicht eine Multi-Point-Replikation. Kunden können damit nach Belieben mehrere Kopien lokal oder zentral anfertigen, ohne dass dies die Produktivität ihrer Systeme stört. Beim Durchsuchen der zu sichernden Dateisysteme lassen sich mittels leistungsfähiger Filter beliebige Kombinationen zu sichernder Dateien und/oder Verzeichnissen festlegen.

Darüber hinaus lassen sich Backup-Regeln erstellen und als Template auf das jeweilige Dateisystem anwenden. Auch überwacht die Software das Filesystem auf ungewollte Veränderungen und/oder Manipulationen. Diese Überprüfung reduziert die Notwendigkeit für Test-Wiederherstellungen.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist