PCIe-SSD-Karten im Full-Height/Half-Length-Format mit Windows Accelerator Software

OCZ Storage Solutions schickt Z-Drive 4500 an den Start

| Redakteur: Nico Litzel

OCZ Storage Solutions bietet die Z-Drive 4500 mit 800 Gigabyte sowie mit 1,6 und 3,2 Terabyte an.
OCZ Storage Solutions bietet die Z-Drive 4500 mit 800 Gigabyte sowie mit 1,6 und 3,2 Terabyte an. (Bild: OCZ Storage Solutions)

Toshiba-Tochter OCZ Storage Solutions verjüngt das Angebot an Enterprise-PCI-Express-SSD-Karten. Die neue Produktreihe „Z-Drive 4500“ basiert auf 19-Nanometer-MLC-NAND von Toshiba, setzt auf eine aktuelle Controller-Architektur und beschleunigt Microsoft-Windows-Server-Anwendungen mithilfe einer Flash-Management- und Caching-Software.

Die neue Z-Drive-4500-Reihe bietet nach Angaben von OCZ im Vergleich zur Z-Drive-R4-Serie des Herstellers noch mehr Performance. Jedes Modell der Z-Drive-4500-Reihe integriert die neue Windows Accelerator Software (WXL) von OCZ – eine Flash-Management- und Caching-Lösung für Microsoft-Windows-Server-Anwendungen. Die WXL-Software ermöglicht IT-Managern, den Flash-Speicher mit geringen Latenzzeiten sowohl als lokales Flash-Volumen, als Flash-Cache für HDD-Volumen oder als Kombination aus beidem zu nutzen.

Wird die Lösung für die Zwischenspeicherung von Daten eingesetzt, so führt WXL eine statistische „Out-of-Band“-Verarbeitung durch, erklärt OCZ. Dadurch werden die am häufigsten genutzten Daten intelligent auf dem Z-Drive 4500 gecacht. Ein sogenannter Cache-Warm-up-Analysemechanismus erlaube es zudem, im Vorfeld Daten in den Flash-Cache zu laden. Dadurch soll gewährleistet sein, dass kritische Daten genau dann verfügbar sind, wenn die gebraucht werden.

Sandforce-Prozessoren und VCA an Bord

OCZs Z-Drive-4500-Karten sind im Full-Height/Half-Length-Format (FHHL) und nutzen die OCZ „Virtualized Controller Architecture“ (VCA) sowie Sandforce-SF-2582-Prozessoren von LSI. Die Serie liefert nach Angaben von OCZ – basierend auf SNIA-Testmethoden für MLC-PCIe-Karten – eine branchenführende nachhaltige Performance: Die maximale Lese-Bandbreite gibt der Hersteller mit bis zu 2.900 Megabyte pro Sekunde an, die Schreib-Bandbreite mit bis zu 2.200 Megabyte pro Sekunde. Z-Drive-4500-Karten erzielen darüber hinaus einen Random-4k-Block-Lesedurchsatz von bis zu 252.000 Input/Output Operationen pro Sekunde (IOPS) und einen entsprechenden Schreibdatendurchsatz von bis zu 76.000 IOPS.

Gerüstet für virtuelle Umgebungen

Für die Flash-basierte Virtualisierung arbeitet die Z-Drive-4500-Serie in Verbindung mit der Virtualisierungs-Software „VXL“ von OCZ zusammen. Flash-Ressourcen werden je nach Bedarf zwischen den virtuellen Maschinen verteilt, um die Anwendungsleistung zu beschleunigen. Damit wird sichergestellt, dass keine VM den Flash ineffizient blockiert, wenn die Flash-Ressource besser an anderer Stelle in der Umgebung genutzt werden könnte. Dadurch wird der Flash-Cache des Z-Drive 4500 jederzeit optimal genutzt, verspricht OCZ, unabhängig davon, wie viele VMs gleichzeitig laufen.

Bis zu 3,2 Terabyte Kapazität

OCZ bietet die Karten in Kapazitäten von 800 Gigabyte (Modell ZD4RPFC8MT300-0800), 1,6 Terabyte (Modell ZD4RPFC8MT310-1600) und 3,2 Terabyte an (Modell ZD4RPFC8MT320-3200). Zu Preisen hat OCZ keine Angaben gemacht. Weitere Informationen zur Z-Drive-4500-Serie stellt der Hersteller im Web auf Englisch zur Verfügung.

Ergänzendes zum Thema
 
Z-Drive-4500-Serie – Funktionen in Kürze

Update

OCZ Storage Solutions hat die Preisempfehlungen nachgereicht. Die 800-Gigabyte-Version soll demnach etwa 4.100 US-Dollar Kosten (derzeit umgerechnet rund 2.980 Euro). Für die Varianten mit 1,6 und 3,2 Terabyte empfiehlt das Unternehmen 6.650 und 11.400 US-Dollar (aktuell in etwa 4.835 und 8.289 Euro).

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