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Network Attached Storage mit iSCSI-Funktionen QNAP verbaut Intels Atom-D510-Prozessoren in Turbo-NAS-Servern

| Redakteur: Nico Litzel

Der auf Netzwerkspeicher und -überwachungslösungen spezialisierte Hersteller QNAP Systems erweitert sein Angebot um vier für den Einsatz in Unternehmen konzipierte iSCSI-Turbo-NAS-Server. Die Modelle TS-259 Pro, TS-459 Pro, TS-659 Pro und TS-859 Pro basieren auf Intels Strom sparenden Atom-D510-Prozessoren (Dual Core) und sind kompatibel zu VMwares Cloud-Betriebssystem vSphere 4 (ESX 4.0).

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QNAPS Turbo-NAS-Reihe mit Atom-D510-Prozessor (hier das Modell TS-459 Pro mit vier Laufwerksschächten) ist kompatibel zu vSphere 4 und bietet zahlreiche Funktionen fürs Filesharing und zur Datensicherung im gesamten Office-Bereich.
QNAPS Turbo-NAS-Reihe mit Atom-D510-Prozessor (hier das Modell TS-459 Pro mit vier Laufwerksschächten) ist kompatibel zu vSphere 4 und bietet zahlreiche Funktionen fürs Filesharing und zur Datensicherung im gesamten Office-Bereich.
( Archiv: Vogel Business Media )

QNAPs Business-Serie der Turbo-NAS-Server besteht aus den vier Modellen TS-259 Pro, TS-459 Pro, TS-659 Pro und TS-859 Pro mit jeweils zwei, vier, sechs und acht Laufwerkseinschüben für 2,5- und 3,5-Zoll-Disks. Alle Modelle sind mit Intels Atom-Dual-Core-Prozessor D510 ausgestattet, der eine Taktung von 1,66 Gigahertz aufweist und aufgrund seines geringen Stromverbrauchs (Thermal Design Power 13 Watt) bisher überwiegend in Netbooks zum Einsatz kommt.

QNAP hat ein Gigabyte DDR-III-RAM in den Geräten verbaut. Die vier Modelle verfügen darüber hinaus über 512 MegabyteFlash-Speicher (Disk on Module, DOM). Ins Netzwerk lassen sich die NAS-Server über zwei Gigabit-Ethernet-Ports anbinden. Zudem stellen sie an weiteren Schnittstellen fünf USB-2.0- sowie einen eSATA-Port zur Verfügung.

QNAPs neue Produktlinie unterstützt nicht nur die Microsoft-Betriebssysteme Windows 2000, XP, Vista und 7 (sowohl 32 als auch 64 Bit) sowie Windows Server 2003 und 2008, sondern auch Apples Mac OS X sowie Linux und Unix. Dank der aktuellen Version 3.2 der hauseigenen NAS-Management-Software bieten die Server darüber hinaus Funktionen wie beispielsweise iSCSI (iSCSI Target inklusive Multi-LUN pro Target) und eine SPC-3-konforme Persistent Reservation für das Clustering von VMware-Servern oder Windows Server 2008 ebenso wie Multipathing über MC/S (Multiple Connections per Session) und MPIO.

Umfangreiche Netzwerk- und Backupfunktionen

Die NAS-Server beherrschen TCP/IP (IPv4 und IPv6) und kommen mit Dual Gigabit Nis mit Jumbo Frames zurecht. Zusätzlich fungieren sie als DHCP-Server oder -Clients. An Protokollen werden unter anderem CIFS/ SMB, AFP, NFS, FTP, HTTP und HTTPS, Telnet, SSH, iSCSI und SNMP unterstützt. UPnP und Bonjour sind ebenfalls an Bord, wie auch WebDAV für Filesharing.

Die vier NAS-Server leisten eine Remote-Replizierung auf Blockebene, arbeiten mit Apples Time Machine zusammen und bieten darüber hinaus eine verschlüsselte Replizierung auf weitere NAS-Server des Herstellers. Zudem arbeiten die Geräte sowohl als Rsync-Server als auch als Rsync–Clients. Backups lassen sich zudem auf nicht nur auf externe Speicher und Speichermedien übertragen. Auf Wunsch können Unternehmen ihre Online-Backups in die „Cloud“ (Amazon S3) verlagern.

Die Turbo-NAS-Geräte sind ab sofort verfügbar. Das Einsteigermodell TS-259 Pro wird derzeit ab rund 550 Euro (ohne Disks) im Web angeboten.

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