Baukasten mit Schlüsselsatz

SUSE stellt Software für Ambedded Mars 400 vor

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Die Ambedded-Mars-Appliances sind in Deutschland bei Starline erhältlich.
Die Ambedded-Mars-Appliances sind in Deutschland bei Starline erhältlich. (Bild: Ambedded)

Die Kooperation von SUSE mit Ambedded trägt Früchte: Die ARM-Microserver und die Ceph-Management-GUI UVS von Ambedded präsentieren sich in Kombination mit SUSE Enterprise Storage 6 als schlüsselfertige Lösung, die in Deutschland von Starline vertrieben wird.

Die gewitzte ARM-Microserver-Architektur des taiwanesischen Herstellers Ambedded mit ihren extrem sparsamen Komponenten hat seit 2016 mit der Entwicklung der Mars 200 Ceph Storage Appliance nachhaltig den Markt erobert. Nun hat das Linux-Unternehmen SUSE eine eigene Software-Variante als schlüsselfertige Lösung für das aktuelle Mars-400-System ausgetüftelt. Ambedded bietet zwar Ceph-Support, viele geschäftskritische Anwendungen benötigen jedoch den schnellen Level-3-Software-Support eines kommerziellen Serviceanbieters wie SUSE – von Cloud- über SAP-Lösungen bis hin zum Software Defined Storage (SDS).

Zu haben sind sämtliche Ambedded-Varianten in Deutschland samt der Version mit der einfach gehaltenen Ceph-Managementoberfläche nach wie vor via Starline. In Kirchheim/Teck preist man fünf Vorteile der SUSE-Lösung:

  • Sie bietet die kleinste Failure Domain auf OSD-Ebene im Vergleich zur zentralisierten x86-Serverplattform.
  • Alle Ceph-Daemons besitzen eigene Hardware-Ressourcen für eine ausgewogene Auslastung.
  • Mit nur drei 1HE-Mars-400-Appliances lässt sich ein Ceph-Cluster auf Basis von Enterprise Storage 6 aufbauen. x86-Server benötigen mindestens 7 bis 8 HE pro Cluster.
  • Dank der stromsparenden Prozessoren verbraucht eine 1HE-Mars-400-SUSE-Enterprise-Storage-6-Appliance nur rund 100 Watt Strom (ohne Festplatten). Verglichen mit einer gleich großen Ceph-Cluster-Leistung auf x86-Servern, ließen sich mehr als 60 Prozent Energie für Strom und Kühlung einsparen.
  • Die Appliance kann das 1,6-Fache an Object Storage Devices (OSD) im Vergleich zu x86-Servern aufnehmen. Zusätzliche Beschleunigung ergibt sich durch den Wegfall von Speichersilos sowie den einfacheren Zugriff auf verschiedene Datentypen und die Maximierung der Anwendungsverfügbarkeit dank schnellerer und detaillierterer Backups.

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