Neuigkeiten von Microsoft zum Massenspeicher-Handling

Windows 7 glänzt mit neuen Speicheroptionen

31.03.2009 | Autor / Redakteur: Elmar Török / Nico Litzel

Gezielt sichern mit Windows 7: Die neue Backupanwendung erlaubt die Sicherung von Images und Ordnern.
Gezielt sichern mit Windows 7: Die neue Backupanwendung erlaubt die Sicherung von Images und Ordnern.

Auch wenn Windows 7 ein Desktop-Betriebssystem ist, so kommt es nicht ohne Massenspeicheranbindung aus. Storage-Insider.de stellt die Neuerungen in Microsofts jüngstem Betriebssystem im Umfeld von iSCSI, Bitlocker und virtuellen Disks vor.

Seit Kurzem ist die Beta-Version von Windows 7 verfügbar und die Kritiken sind bereits jetzt bei Weitem besser als die des finalen Windows Vista. Das „bessere Vista“ wird es genannt oder auch „Vista SP3“. Fest steht, dass Microsoft mit dem neuen Desktop-Betriebssystem, das auch viele Gemeinsamkeiten mit seinem Server-Pendant haben wird, einiges richtig gemacht hat. Windows 7 ist schon als Beta-Version schnell, eingängig in der Bedienung und mit sehr umfangreichen Funktionen ausgerüstet.

Die Neuerungen an der Benutzeroberfläche sind offensichtlich, doch auch unter der Haube hat sich einiges getan. Wichtige Bereiche für Änderungen sind beispielsweise der iSCSI Initiator, die Festplatten-Verschlüsselungslösung Bitlocker und der Umgang mit virtuellen Laufwerken (vhd) von Virtualisierungssoftware. Alle Angaben beziehen sich auf die Beta-Version Build 7000.

Schongang für Flash-Drives

Die wenigsten denken daran, doch auch die gerade massiv in Mode kommenden Flash-Drives haben eine begrenzte Lebensdauer, zumindest was die Anzahl der Schreib-Lesezyklen angeht. Unnötige Zugriffe verkürzen die Lebensdauer, daher legt Microsoft Wert darauf, die Zugriffe trotz immer schnellerer Festplatten in Windows 7 so gering wie möglich zu halten.

Änderungen gab es auch an der Verschlüsselungssoftware Bitlocker. Ursprünglich verschlüsselte die mit Vista vorgestellte Technik nur die Systempartition, seit Vista SP1 lassen sich auch weitere Festplatten schützen. In Windows 7 wird die Funktion über das Kontextmenü aktiviert, zum Beispiel durch den Linksklick auf ein Laufwerkssymbol im Arbeitsplatz. Zudem sorgt eine Erweiterung der Gruppenrichtlinien dafür, dass Wechseldatenträger verschlüsselt werden können, bevor Benutzer Daten auf ihnen ablegen dürfen. So soll verhindert werden, dass vertrauliche Informationen über USB-Sticks in falsche Hände geraten. Die Größe der geschützten Partition ist allerdings nicht einstellbar, wie es beispielsweise das kostenlose Truecrypt erlaubt. Bei Bitlocker gilt: ganz oder gar nicht!

Weiter mit: Authentisierung per Passwort oder Smartcard und „Bitlocker to Go”

 

Booten von virtuellen Festplatten

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2020630 / Branchen/Mittelstand/Enterprise)