Anbieter zum Thema
Die Authentisierung kann wahlweise per Passwort oder Smartcard erfolgen. Auf Wechseldatenträgern hinterlegt die Software außerdem „Bitlocker to Go“, eine mobile Anwendung, mit der sich auch von anderen Windows-Systemen aus auf die abgelegten Daten zugreifen lässt. Das funktionierte im Vorabtest mit Windows XP ganz ausgezeichnet, bei aktiviertem Autostart wird Bitlocker to Go automatisch ausgeführt, ansonsten genügt ein Doppelklick auf die Exe-Datei.
Wer die Verschlüsselungssoftware einsetzen möchte, sollte allerdings etwas Zeit mitbringen. Die Erstverschlüsselung unter Windows 7 dauerte im Test bei einem USB-Stick mit einem Gigabyte Kapazität gut zehn Minuten. Am Rechner lag es nicht, der war mit einer Dual-Core-5200-CPU mit 2,5 Gigahertz Taktung und zwei Gigabyte RAM mehr als ausreichend dimensioniert.
Sicherheit durch Sicherung
Eine Backup-Anwendung gehört schon seit Jahr und Tag zum Lieferumfang von Windows, allerdings waren die frühen Ausführungen höchstens für den Privatgebrauch geeignet. Wer auch nur die geringsten Ansprüche an den Bedienungskomfort stellte, griff lieber zur Software eines Drittanbieters.
In Windows 7 sind die Funktionen zum Sichern von Dateien und ganzen Volumes deutlich aufgerüstet worden. Wer in Windows 7 ein neues Speichermedium einsteckt oder auf andere Art und Weise zum System hinzufügt, findet im Auto-Start Menü einen Eintrag über die Nutzung des Datenträgers als Backup-Ziel. Wählt man den Eintrag aus, startet ein Wizard, der die Backup-Parameter Schritt für Schritt konfiguriert.
Auch auf ein Netzlaufwerk kann gesichert werden, übrigens nicht nur Ordner und Dateien, sondern auch komplette Volumes. In der Systemsteuerung findet sich unter dem Icon „Abbildsicherung erstellen“ das Applet, mit dem Images von Datenträgern auf einen magnetischen oder optischen Massenspeicher gesichert werden können. Das Systemvolume ist immer Bestandteil der Sicherung, andere Laufwerke können zusätzlich ausgewählt werden.
Ganz fürsorglich bietet Windows nach Abschluss der Sicherung auch das Brennen einer Recovery-CD an, von der man im Katastrophenfall booten und ein Image wieder herstellen kann. Ganz wie bei Ghost oder Acronis könnte man meinen, doch Windows 7 bringt nur die Basisfunktionalität mit. Inkrementelle Backups oder eine historischer Image-Verlauf sind damit, zumindest in der aktuellen Beta-Version, nicht möglich.
Weiter mit: Windows 7 und virtuelle Laufwerke
(ID:2020630)